#153 Zwischen Bauchgefühl und Beruhigung

Shownotes

** Zwischen Bauchgefühl und Beruhigung - im Gespräch mit Eva **

Mit Anfang 50 erhielt Eva die Diagnose Brustkrebs – nachdem sie zwei Jahre lang immer wieder beruhigt wurde, dass alles gutartig sei.

Alles begann mit einer Auffälligkeit im Mammografie-Screening. Der Gynäkologe tastete die Stelle zwar ab, sah aber keinen Grund zur weiteren Abklärung. Kein Ultraschall, keine Gewebeprobe.

Zwei Jahre lang ging Eva immer wieder zur Kontrolle und ließ sich beruhigen. Und doch blieb da dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Erst als sie selbst einen geschwollenen Lymphknoten bemerkte und zu einem anderen Arzt ging, wurde klar, dass die Veränderung dringend abgeklärt werden musste.

Die Diagnose: hormonabhängiger Brustkrebs, der bereits in die Lymphbahn gestreut hatte.

Eva erzählt in dieser Folge von ihrem Weg durch die Therapie und davon, wie wichtig es ist, dem eigenen Bauchgefühl zu vertrauen. Heute hat sie die Akuttherapie hinter sich und auch eine Mastektomie. Sie hat sich bewusst gegen einen Wiederaufbau entschieden und fühlt sich in ihrem Körper wohl - mit all den Veränderungen.

In dieser Folge erfährst du:

  • wie Eva über das Mammografie-Screening erstmals mit der Auffälligkeit konfrontiert wurde
  • warum sich die Diagnose über zwei Jahre verzögert hat
  • wie wichtig es ist, dem eigenen Gefühl zu vertrauen
  • wie sie ihre Therapie Schritt für Schritt durchlaufen hat
  • warum sie sich gegen einen Brustaufbau entschieden hat

Ich hoffe sehr, dass auch diese Folge für dich wertvoll ist und du einige Impulse für dich selbst mitnehmen kannst.

Vielleicht kennst du das Gefühl dich selbst nicht mehr richtig zu erkennen - besonders nach einer intensiven Zeit wie einer Krebstherapie. Genau darüber sprechen wir an meinem kostenfreien Zoom-Abend "Zurück zu dir" am 07. Mai um 20:00 Uhr. Ein Abend für Frauen nach einer Krebstherapie - über den eigenen Körper, Veränderungen und den Weg zurück zu sich selbst. Alle Infos und die Anmeldung findest du hier: https://www.franziskaguentherfotografie.de/zurueckzudir

Wenn du mehr von Eva erfahren oder Kontakt zu ihr aufnehmen möchtest, findest du sie auf Instagram @evaberger553.

Wie immer freue ich mich riesig, wenn du deine eigenen Erfahrungen oder deine Gedanken zur Folge auf Instagram @franziskaguentherfotografie mit uns teilen möchtest, schreibe gerne in die Kommentare. Hinterlasse mir auch super gerne 5 Sterne und abonniere & teile den Podcast mit deinen Freunden und deiner Familie. So hilfst du dabei den Podcast LEBE SELBSTVOLL weiter in die Welt zu tragen.

Alle Infos zu meiner fotografischen Arbeit, den schön & stark Einzelshootings und dem Podcast "lebe selbstvoll" findest du auf https://www.franziskaguentherfotografie.de Hier kannst du dich auch für das 6. schön & stark Fotoevent am 15. Juni 2026 anmelden.

Ich wünsche dir alles Liebe, lebe selbstvoll, deine Franziska

Transkript anzeigen

00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Liebe selbstvoll, dem schönen und starken Podcast für mehr Selbstfürsorge.

00:00:17: Hier geht es um Frauen die an Krebs erkrankt sind – um die Erfahrungen, die sie während der Therapie gemacht haben, um ihre Sorgen und Nöte aber auch um mögliche Richtungswechseln, die eine Krebsdiagnose mit sich bringen kann!

00:00:30: Wir sprechen darüber, was dir das Leben erleichtern kann.

00:00:33: Welche Erkenntnisse betroffene Frauen im Laufe der Zeit gewonnen haben und wo die Prioritäten im Leben liegen?

00:00:39: Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Zuhören!

00:00:44: Hallo und herzlich willkommen!

00:00:45: Mein Name ist Franziska Günter-Güldenfennig.

00:00:48: ich bin Fotografin und begleite Frauen nach einer Krebserkrankung dabei wieder einen neuen Blick auf ihren Körper zu finden.

00:00:55: Ich freue mich dass du heute eingeschalten hast.

00:00:59: Zu Gast ist bei mir Eva.

00:01:01: Herzlich willkommen und schön, dass du da bist.

00:01:03: Hallo Franziska!

00:01:04: Ich freue mich schon sehr auf unser Gespräch.

00:01:07: Eva, welche Diagnose hast Du denn erhalten?

00:01:11: Und wann war das?

00:01:12: Ja also meine Diagnosis war Brustkrebs.

00:01:15: Und zwar habe ich die Erhalten Ende Dezember twenty-vierundzwanzig.

00:01:20: Also ist noch gar nicht so lange her, ne?

00:01:23: Na genau, ich bin eigentlich jetzt gerade zu durch mit dieser Akkutherapie... Genau, also ist noch nicht so lang her.

00:01:30: Lass uns mal am Anfang starten Eva.

00:01:32: Woran hast du denn erkannt, dass etwas nicht stimmt?

00:01:35: Hast du einen Knoten ertastet oder warst du bei der Vorsorgeuntersuchung?

00:01:38: oder wie war das?

00:01:40: Ja also genau ich habe plötzlich beim Duschen in der linken Brust ein Knot enttastet.

00:01:45: Also ziemlich weit außerhalb eigentlich schon von der Brust Richtung Achselhöhle, also ziemlich am Rand und hab da aber irgendwie schon gleich gemerkt, irgendwie ist der zu spitz so... fühlt sich komisch an.

00:01:58: War für mich gleich klar, muss ich zum Arzt gehen?

00:02:01: Also das ist jetzt eigentlich das wo ich es selber gemerkt habe, bloß die Geschichte ging eigentlich... Das war jetzt im Jahr zwei Tausend vierundzwanzig eben.

00:02:10: Geschichte ging aber eigentlich schon früher los weil ich in dem Frühjahr zum ersten Mal zur Mammografie eingeladen wurde in diesen Mammographiebus.

00:02:20: Da war ich dann auch und habe dann aber gleich schon den Bericht bekommen, es ist Auffälligkeit gefunden worden.

00:02:27: Ich sollte das nochmal überprüfen lassen bei einem Radiologen.

00:02:31: Gut da war ich.

00:02:32: Dann hab dann einen Termin ausgemacht.

00:02:33: Das war dann im Mai, das war dann in der Mitte des Jahres.

00:02:38: Und dann hieß es, ja da ist Mikro-Kalk zu sehen Der ist beobachtungswürdig und ich sollte dann am Jahr wieder kommen dass man einfach schaut ob sich das verändert.

00:02:50: Mai des nächsten Jahres wieder dorthin, wieder zum selben.

00:02:54: Wieder Mammografie gemacht.

00:02:55: Eigentlich sollte Mammographie mit Ultraschall gemacht werden.

00:03:00: Er hat sich dann aber nur die Mammrafie angeschaut und hat doch so ganz Lappetagen nachgesagt.

00:03:04: Ach der Mikro-Kalk hat sich nicht verändert.

00:03:07: Ganz normal braucht man auch gar keinen Ultrashall machen.

00:03:10: Schauen wir gar nicht!

00:03:11: Ganz normal wieder in zwei Jahren.

00:03:13: Gut da bin ich dann raus und das war eben im Mai Und im Juli drauf, also zwei Monate später war das, wo ich diesen Knoten ertastet habe.

00:03:28: Das war praktisch im Mai, zwei Monate spät,

00:03:32: d.h.,

00:03:33: der muss bei der Mammografie schon da gewesen sein natürlich in Mai und auch das Jahr vorher vermutlich.

00:03:39: diese Auffälligkeit die im Bus eigentlich festgestellt worden ist ist dann da oben irgendwo durchgewunken worden als Mikro-Kalk.

00:03:46: Also ich gehe davon aus, das war schon da weil der Knoten war ungefähr da schon zwei Zentimeter fast als knapp.

00:03:52: also er war sehr gut tastbar genau.

00:03:54: und dann habe ich eben im Juli diesen Knoton ertastet und hab dann gleich sofort einen Termin beim Frauenarzt gemacht und der hat sich das danach angeschaut also getastet Und Ultraschall gemacht und hat dann gesagt ja der Knote das ist gutartig.

00:04:11: Dann habe ich gesagt, was ist denn dann das?

00:04:13: Weil auch die gutartigen Knoten haben ja immer irgendein Namen.

00:04:17: Na, das weiß er jetzt auch so nicht.

00:04:19: Vermutlich ist es etwas, was sich so harmonienbedingt verändert und grösser mal kleiner wird.

00:04:24: Dann hab ich gesagt na na, der ist immer gleich, der verändert sich nicht.

00:04:28: Das hat er gar nicht so... Nur auf meinem Wiederholtes Nachfragen hat er dann gesagt, gut, dann schauen wir uns die Sache in einem Monat noch einmal an!

00:04:36: Dann bin ich eben ein Monat drauf wieder hin.

00:04:38: Er hat wieder Ultraschall gemacht und hat dann wieder gesagt, das ist gutartig.

00:04:42: Er konnte mir auch bis dahin nicht sagen was es eigentlich ist ein Fibro-Adenom keine Ahnung.

00:04:47: Nein er hat gesagt, dass ist gut artig.

00:04:49: Und dann dachte ich mir naja gut jetzt war ich bei Mammografie.

00:04:52: Ich war zweimal beim Ultraschall.

00:04:53: irgendwo denkt man sich na ja dann wird's so sein!

00:04:56: Dann ist es wohl gutartige.

00:04:58: wobei ich wirklich sagen muss immer dieses Gefühl beim drüberfahren.

00:05:02: Ich habe immer gemerkt irgendwie Das gehört da nicht hin, das stimmt was nicht.

00:05:07: Habt es aber dann irgendwie weggedrückt?

00:05:09: Weil wenn man so oft beim Arzt war und im November eigentlich habe ich beschlossen... Ich gehe jetzt noch einmal zu diesem Frauenarzt, mache gleich im Januar einen Termin aus zur Krebsvorsorge und dann bezahle ich mir selber den Ultraschall und er soll das nochmal anschauen und wenn er wieder das so mir nichts sagen kann, was das ist, dann lasse ich mal meine Zweitmehnung.

00:05:30: Hör' ich mal an!

00:05:31: Das hat sich dann aber erledigt, weil ich dann Ende November selber zufällig auf der Couch ein Lymphknoten ertastet habe in der Achsel.

00:05:40: Und zwar war der dann schon so groß... Also vermute ich so Tischtennisgröße in der Aksel und dann hab' ich schon gewusst eigentlich okay, dann waren wir eigentlich klar!

00:05:53: Dann bin ich am nächsten Tag gleich zum Hausarzt, da hat sie das auch alles angeschaut und in Verbindung mit dem Knoten war natürlich naheliegend dass das jetzt doch irgendwie nicht so gut ist.

00:06:04: Der hat mir dann für Nachmittags ein Notfalltermin bei meinem Frauenarzt ausgemacht, bei dem ich ja war.

00:06:10: Da war ich auch... Genau, dann war ich aber nicht beim meinem Gynäkologen der mich untersucht hat.

00:06:15: In dieser Praxis sind zwei Frauenärzte.

00:06:17: also da war ich bei dem anderen, bei dem ich noch nie war.

00:06:20: Der hat sich das einmal kurz angeschaut und habe schon gemerkt, oho!

00:06:23: Das gefällt ihm nicht.

00:06:24: Er hat ein paar Ausdruckerucke gemacht, er ist aus dem Zimmer raus, hat sich glaube ich mit den anderen Frauenarzt, also mit meinen Gynädologen vermutlich auch so ein bisschen abgesprochen, wieder reinkommen und gesagt haben wir es dringend an Mammografie machen.

00:06:36: Das war Anfang Dezember.

00:06:38: Da hatte ich dann aber erst am... Siebzehntezember-Termin zur Mamographie.

00:06:43: Das hat auch irgendwie nicht früher geklappt.

00:06:46: und genau, dann war ich zur Mamografie in Rosenheim und Ultraschall und genau die haben dann gesagt naja... Die haben da noch einen weiteren kleinen Knoten gefunden und diese auffällige Lymphknoten natürlich.

00:07:00: und darum haben wir eine Stanzbiopsy.

00:07:03: Wir brauchen eine Stansbiopsi, das war natürlich blöd, kurz vor Weihnachten.

00:07:08: Dann hat sie erst gesagt, das geht erst nach Weihnachten und dann haben wir gedacht, oh nein.

00:07:12: Bitte nicht!

00:07:13: Und dann hat es mich aber noch mal kurz vor Weihnachten reingezwenkt.

00:07:16: am XXIII.

00:07:17: XII war dann die Standsbiopsy.

00:07:20: Genau, und am XXI.

00:07:21: Dezember, das ging dann, finde ich eh relativ schnell über die Feiertage, also am XXII.

00:07:25: XXIII bekam ich dann... Das war Freitag am Nachmittag an Anruf von dieser Radiologie und hat gesagt, ja, leider keine guten Nachrichten bei den Knoten sind bösartig Genau, das war dann die Info, die ich bekam.

00:07:41: Dann habe ich gesagt ja und wie geht es jetzt weiter?

00:07:43: Ja der nächste Schritt ist jetzt zum Gynäkologen und der bespricht dann alles weitere.

00:07:47: Da haben wir gedacht okay das ist perfekt Freitag Nachmittag kein Frauenarzt mehr.

00:07:52: natürlich da war ein bisschen blöd.

00:07:55: Dann war halt das ganze Wochenende natürlich.

00:07:58: Also ich hab dann den Befund schon aufs Handy bekommen, mit diesen ganzen Zahlen Buchstaben.

00:08:02: Mit dem habe ja zu dem Zeitpunkt noch gar nichts anfangen können.

00:08:05: Hab das natürlich alles gegoogelt über's Wochenende weil ich hab keine Infos gehabt und auch dann gehe ich gleich am Montag, das war dann der dreißigste Dezember als nicht sehr glücklich vom Natum her bin dann gleich in der Früh zum meinem Haus Könäkologen gefahren.

00:08:20: genau da war ich dann am Montage, Dreißigsten zwölften am Anfang bei einer jungen Dame gewesen und habe dann ihm gesagt, dass ich jetzt eben den Befund hab.

00:08:32: Freitagnachmittag bekommen hab das ich Brustkrebs hab Und ich möchte gerne mit meinem Doktor sprechen.

00:08:39: Dann hat sie gesagt, na sie hat sich so nachgeschaut Also es war auch keine Regung, kein tut mir leid also gar nix.

00:08:46: Da war ich schon ein bisschen verwundert.

00:08:48: Dann hat's sie nach geschaut und sagt Sie hat noch keinen Befund.

00:08:51: und dann ist er gesagt ja Ich hab'n Befund am Handy bloß jetzt mal kurz mit ihm sprechen, wie es weitergeht.

00:08:58: Und dann hat sie ihn im Computer weitergenachgeschaut und hat gesagt ... Na ja, dann machen wir am siebzehnten Januar.

00:09:04: Ich sag was?

00:09:05: Hab ich gesagt, was machen wir bitte am siebenzehnte Januar?

00:09:07: Ja der Termin beim Arzt.

00:09:09: Dann hab ich gesagt Entschuldigung!

00:09:11: Sie haben mich richtig verstanden oder ich habe Brustkrebs.

00:09:14: Dann hat's plötzlich irgendwann auch so ohne Regung gesagt da kann ich doch nichts dafür.

00:09:20: Also ich war wirklich bedient, ich bin in falschen Filmen.

00:09:25: Also man kriegt diese Diagnose, hat das ganze Wochenende eigentlich so den Kopf voll mit dieser Diagnos und hofft auf diesen Montag wo er endlich zum Frauenarzt kommt.

00:09:35: Und der ihm die Sache ein bisschen erklärt und irgendwie sagt so wie geht es jetzt weiter?

00:09:39: Weil ich brauche immer irgendwie dass mir wer sagt wie es denn jetzt weitergeht!

00:09:46: Ja, ich war da echt sprachlos muss ich echt sagen.

00:09:48: Irgendwann hat sie sich runtergehangelt vom Termin.

00:09:50: irgendwann waren wir beim siebten Januar.

00:09:52: dann hab' ich gesagt auch nicht am siebben Januar habe ich gesagt ich möchte bitte heute kurz mit ihm sprechen.

00:09:56: Das war alles nicht möglich.

00:09:58: irgendwann hat es gesagt ich soll mich jetzt ins Wartezimmer setzen und warten bis alle Leute weg sind und dann wäre ich dran.

00:10:03: Und man dachte na das ist halt jetzt alles nicht aus!

00:10:05: Ich bin dann rausgegangen habe dann selber im Brustzentrum angerufen und die haben mir einen Termin gegeben.

00:10:11: also ich hab mir das dann alles tatsächlich selber gemacht weil war jetzt für mich momentan einfach zu viel.

00:10:17: Ich habe dann dort angerufen und dann war es natürlich auch mit den Feiertagen schlecht, da war dann der erste Termin halt erst am siebten Januar weil heute noch Jahr Unsilvester und Heiligdreik König war ein bisschen... Also das Timing war nicht sehr gut!

00:10:34: Und habe dann am siebten Januar zum ersten Mal einen Termin gehabt mit einer Frauenärztin, die war wirklich sehr nett und die sich dann wirklich Zeit genommen hat.

00:10:42: Sie hat dann gleich gefragt, setzen Sie sich hin?

00:10:46: Was ist denn schon mit Ihnen besprochen worden?

00:10:48: Ich hab gesagt gar nichts!

00:10:49: Die war ganz erschrocken.

00:10:51: Sie hatte auch gesagt es gibt's doch nicht.

00:10:53: Fast zwei Wochen lang hat mit mir niemand gesprochen.

00:10:56: Genau da war ich dann zum ersten mal und dann ging es eigentlich los so wirklich ab dem siebte Januar

00:11:02: genau.

00:11:04: Lass uns noch mal die zeitliche Einordnung machen.

00:11:07: Ich glaube, du hast da am Anfang dich mit den Jahreszahlen versprochen?

00:11:11: Das erste Mal gab es Auffälligkeiten bei der Mammografie im Februar zweiundzwanzig und dann hast Du gesagt, dass Du im Mai zwanzig das nochmal untersuchen lassen hast.

00:11:23: Da wurde dann festgestellt, dass es da Mikro-Kalk in Deiner Brust gibt.

00:11:27: ein Jahr später Bist du wieder zum Frauenarzt gegangen, hast das noch mal überprüfen lassen.

00:11:31: Das fand er aber nicht so besonders dramatisch.

00:11:33: und dann hast Du im Juli, dreiundzwanzig ein Knoten ertastet.

00:11:38: Genau!

00:11:39: Aber die Diagnose hast Du dann Ende vierundzwziger erst bekommen?

00:11:46: Ja, weil ich war ja zwischendurch auch nochmal bei meinem Gynäkologen zur ganz normalen Krebsvorsorge auch wieder mit abtasten immer nur mit meinem Knotn auch wieder alles in Ordnung.

00:11:56: Also ich habe praktisch eigentlich, also ab dem Moment wo ich den Knoten selbst ertastet... habe.

00:12:03: Also wenn man da gleich aktiv geworden wäre, hätte ich auch von meinem Bauchgefühl gehört.

00:12:09: Das ist halt das was ich nachträglich... es natürlich bitter!

00:12:12: Ich glaube heute mir wäre der Lymphknotenbefall tatsächlich erspart geblieben weil es war halt eineinhalb Jahre Zeit wo sich das natürlich schön ausbreiten konnte.

00:12:21: genau das ist ein bisschen sehr unglücklich gelaufen.

00:12:24: aber hast du denn Eva in der zeit Darüber mal nachgedacht, vielleicht nochmal einen anderen Frauenarzt aufzusuchen.

00:12:31: Also noch einmal eine Zweitmeinung einzuholen?

00:12:33: Ja also immer mal wieder ich habe da immer mit wem gesprochen.

00:12:39: Ich war einfach nicht so wirklich beruhigt.

00:12:41: man kennt das ja, man geht zum Doktor hat was und wenn der dann sagt es ist das und das kann man oft damit umgehen und dann ist mir beruhigt.

00:12:49: Das war jetzt aber in dem Fall einfach nicht!

00:12:51: Also ich hab schon selber irgendwie gemerkt zu ganz Und ich habe dann schon immer wieder so mit diesem, so jetzt mal zu wem anders.

00:12:59: Aber zu dem Zeitpunkt muss ich wirklich sagen war ich immer noch so dass ich mir gedacht hab naja der wird schon recht haben und auch das ist jetzt auch blöd.

00:13:07: Dann gehe ich zum anderen Arzt.

00:13:08: er meint dann ach die ist ja hypochonder Was is denn mit der?

00:13:13: Ja also irgendwie hatte immer diese Vorstellung damals Also das passiert mir so jetzt natürlich nicht mehr aber Das war immer so.

00:13:20: Ich habe halt einfach gedacht naja Jetzt warten wir mal ab im November, wo ich mir dann wirklich endgültig gedacht habe.

00:13:29: Nein!

00:13:29: Einmal gehe ich da jetzt noch hin und wenn ich wieder mit diesem unguten Bauchgefühl rausgehe, dann gehe ich woanders hin.

00:13:38: Genau aber das hat sich ja dann genau überschnitten weil ich genau zwei Wochen später nachdem ich den Termin bei meinem Gynäkologen für einen Januar ausgemacht hätte für die Krebsversorge hab ich dann zwei Wochen drauf oder so diesen Lymphknoten ertastet.

00:13:52: Das ist ja unglaublich, was dir da mit diesem Arzt und in dieser Arztpraxis auch.

00:13:57: Mit der Schwester, da passiert es also... Da fehlen mir tatsächlich die Worte?

00:14:02: Mir auch tatsächlich!

00:14:03: Es hat mich sehr lange beschäftigt

00:14:05: fast

00:14:05: am Anfang mehr wie die Diagnose selbst.

00:14:08: Das muss ich wirklich so sagen.

00:14:10: Also anfangs habe ich mich wirklich so... Also das war für mich so unverständlich.

00:14:14: Ich hab dann auch lang überlegt, was ich mache.

00:14:15: Also wir haben dann tatsächlich dem Arzt nachdem dann schon die Therapie gestartet ist, mal einen Brief geschrieben.

00:14:22: Weil ich wollte mir das gar nicht mehr mit ihm sprechen.

00:14:25: Das wollte ich gar nicht aber ich wollte für mich einfach die Sache aus dem Kopf haben und die Sache einfach loswerden und ihm auch vielleicht mal sagen.

00:14:33: Ich dachte mir vielleicht weiß der gar nicht was er da vorne am Anfang sitzen hat weil das geht einfach nicht.

00:14:39: also auf Patientin die mit einer Diagnose Brustkrebs kommt einfach so ohne eine Mine zu verziehen einfach so eigentlich weggeschicken wieder, die hat mir ja weggeschickt.

00:14:51: Die hätte mich für den siebzehnten Januar einen Termin geben.

00:14:54: Das

00:14:54: geht einfach nicht und ich wollte einfach... das habe ich auch mal ausdrücklich geschrieben.

00:14:58: Ich möchte einfach nicht dass das nochmal jemandem so passiert wie mir.

00:15:03: Und auch dass er vielleicht das nächste Mal wenn er sich schon nicht sicher ist was es für ein Knoten ist, also dass er das nicht erkannt hat mag ich immer gar nicht vorwerfen.

00:15:11: Ist vielleicht manchmal so.

00:15:12: aber Wenn er sich nicht sicher Man hätte ja immer noch sagen können, machen wir halt vielleicht vorsichtig zu einer Standsbiopsie.

00:15:20: Aber da kam gar nichts und das wollte ich einfach mal loswerden und hab ihm dann einmal einen Brief geschrieben.

00:15:26: Habe ich natürlich nix drauf gehört, war mir auch klar aber für mich ist es damit aus dem Kopf gewesen

00:15:33: weil er

00:15:33: sich das schon sehr lange beschäftigt hat.

00:15:35: Das

00:15:35: glaube ich.

00:15:36: also das ist menschlich wirklich unglaublich.

00:15:41: Aber wie gut, dass du für dich irgendwie jetzt das so ein bisschen abhaken konntest.

00:15:46: Ja.

00:15:46: Bringt ja auch nichts die ganze Zeit in diesem negativen Gefühl zu bleiben ne?

00:15:50: Das hilft dir überhaupt gar nicht weiter.

00:15:52: Genau ich habe auch gesagt es hilft jetzt nix dieses was wäre wenn und hätte ich.

00:15:57: Fakt ist jetzt, dass es so is und ich muss mich auf das konzentrieren und mit auf... das kann ja nicht mehr ändern.

00:16:04: genau und so bin ich das dann auch dann letztlich angegangen das Ganze

00:16:11: Genau.

00:16:12: Erzähl gern weiter, was ist dann passiert?

00:16:14: Du hast dann diesen Termin bei dieser sympathischen Radiologin gehabt?

00:16:18: Das war die Frauenärztin

00:16:21: von

00:16:21: Prusszentrum.

00:16:23: Okay wie ging das weiter?

00:16:24: Was ist danach passiert?

00:16:26: Ja da waren erst natürlich diese ganzen... also ich habe ja auch wieder diese blaue Vorstellung gehabt.

00:16:31: Ich gehe jetzt dahin, siebter Januar Das ist der Tag, der Tage und am nächsten Tag geht es los.

00:16:38: Da schneiden wir die Sache raus und so war irgendwie meine Vorstellung.

00:16:42: Ich habe mich ja noch nie damit beschäftigt.

00:16:44: Und dann hat mir die schon gleich den Wind ein bisschen aus die Segel genommen weil sie dann schon gesagt hat jetzt müssen wir natürlich erst staging und schauen wie weit sich das ausgebreitet hat.

00:16:53: Dann hat man dann schon sagt diese Knochensyntographie und natürlich CT von Abdomen ganzen Termine und dann hat sie mir da so eine Zettel mit Terminen gegeben.

00:17:03: Und der letzte Termin, meine ich war so Ende Januar.

00:17:07: dann, der Jannuar glaube ich hätte man den Termin den letzten zur Besprechung wie es denn weitergeht nachdem die ganzen Staging-Untersuchungen durch sind.

00:17:15: also das war auch nochmal für mich momentan so ein Schlag ins Gesicht weil wir dachten noch mal so lang, sechsundzwanzig sind ja nochmal drei Wochen wo wieder nichts passiert Wenn man das noch nie gehabt hat, man hatte dieses Gefühl und diese Böse in sich.

00:17:30: Und es muss doch jetzt irgendwie raus.

00:17:33: Das hat sie mir dann schon so auch gesehen.

00:17:36: Sie weiß schon, dass das immer für den Patienten schwierig ist, noch mal so lange zu warten.

00:17:42: aber in der Zeit wird nichts passieren, hat sie gesagt.

00:17:47: Aber es ist einfach wichtig, dass man wirklich weiß wo man ansetzt.

00:17:53: Dann fangt man vielleicht falsch mit einer OP vorher an und hätte eigentlich ein Chemo gebraucht.

00:17:57: Also, man muss wirklich wissen wie weit das fortgeschritten ist.

00:18:00: Sonst kann man die Therapie nicht richtig und gezielt machen.

00:18:04: Und das hat mir dann auch eingeleuchtet... Gut!

00:18:07: Dann haben wir es eben so gemacht.

00:18:09: Die ganzen Stagings.

00:18:11: Da war dann Gott sei Dank nichts.

00:18:13: Das habe mich auch noch total belastet.

00:18:16: Ich muss wirklich sagen, dass war eigentlich die schlimmste Zeit für mich während dieser ganzen Geschichte.

00:18:21: bis heute war der Zeitraum, bis eigentlich bis sechzehnten Jänner.

00:18:27: Weil am sechzenten Jänner hatte ich dieses Abdomen-CT und ich weiß nicht wieso ich mich in dieses so neu gesteigert habe.

00:18:33: aber vor dem hab ich tierische Angst.

00:18:35: Ich hab so Angst gehabt, ich hab in der Lunge mit das Tausend was gar nicht woher das kommt, aber irgendwie hat dich so im Kopf und wo da nix war dann war ja eigentlich schon.

00:18:45: also diese Knochensyntografie ging dann locker Und dann war endlich dieser sechserzwanzigste Januar.

00:18:53: Dann haben wir eine Besprechung gehabt, wie es denn jetzt weitergeht und dann war klar... Eigentlich schon von Anfang an war ziemlich klar die Brust muss abgenommen werden weil die Brüste relativ klein ist.

00:19:06: und durch das, also sie haben dann mittig oberhalb in der Mitte so auf zwölf Uhr noch seinen kleinen ganz kleinen Nullkomma-Fünfglaube einen kleinen Knoten gefunden Und da war so ein bisschen ein diffuses Geschehen, haben sie mir erklärt.

00:19:21: Also das waren nicht nur so einen Knoten sondern so ein bissel in Gewebe irgendwie verschwimmend.

00:19:26: und darum war eigentlich von Anfang an klar dass die Brust weg muss weil Sie gesagt, Sie kennen es gar nicht so großräumig doch dass er auch gar nicht zu viel Brust da ist wegschneiden und durch das es an verschiedenen Orten ist wird sich vermutlich zu neunzig Prozent hat sie mir damals schon gesagt werde ich wahrscheinlich die abgenommen War auch ganz gut, dass ich das von Anfang an schon so irgendwie im Kopf habe.

00:19:50: Jetzt war momentan noch nicht so damit beschäftigt aber ich hatte es schon im Kopf.

00:19:55: Genau und dann war klar wir fangen mit chemo an Und dann OP und dann eventuell Bestrahlung.

00:20:02: also das waren zu dem Zeitpunkt alles noch nicht ganz sicher.

00:20:07: Wenn du dich in diesen Gesprächen wiedererkennst und merkst, dass sich dein Blick auf deinen Körper verändert hat Dann gibt es bei mir einen Raum dafür.

00:20:15: Zurück zu dir ist ein kostenloser Zoomabend für Frauen nach einer Krebserkrankung.

00:20:21: Ein geschützter Raum, in dem genau das Platz haben darf – deine Gedanken, deine Gefühle, dein Körper!

00:20:29: Wenn du dabei sein möchtest findest du alle Infos über den Link in den Shownotes.

00:20:39: Hast Du denn gemerkt dass der Knoten gewachsen ist?

00:20:42: Also

00:20:46: irgendwie kam mir der Vorbewerb, wenn er ziemlich gleich war.

00:20:50: Also ich glaube, da ist gar nicht so viel.

00:20:52: Er war dann bei der letzten Messung, war er eine Eins Komma Acht oder Eins Komman Neun?

00:20:57: So in etwa und ich meine sehr viel größer war auch vorher nicht, glaub' ich.

00:21:05: Und Eva, wie alt warst du als du da dann das erste Mal zur Mammographie in diesem LKW-Anhänger?

00:21:12: Bei uns ist das so ein Lkw-Ahnhänger.

00:21:15: Ja bei uns ist der Bus.

00:21:18: Da müsste ich dann einhundfünfzig gewesen sein, ja zu dem fünftigsten

00:21:22: bekommt

00:21:22: man die Einladung.

00:21:24: Und weißt du oder wusstest du denn in dem Moment, wo die Therapie feststand?

00:21:29: Also erst die Chemotherapie und dann die Operation.

00:21:32: Wusstest Du da schon um was für eine Art Krebs es sich handelt?

00:21:36: Ja!

00:21:36: Was war das für einen?

00:21:37: Das wusste

00:21:37: ich.

00:21:40: Der klassische Hormonabhängig, der ganz ... also so wie jetzt mal der normale oder der furchtige

00:21:46: Steg.

00:21:46: Der ist auch relativ gut behandeln, dass er nicht so aggressiv ist, ne?

00:21:51: Genau.

00:21:52: Wie war denn dein Gefühl, als die Ärzte dir gesagt haben, dass die Brust abgenommen werden muss?

00:21:59: Das fand ich jetzt gar nicht so schlimm.

00:22:02: Also zum ersten ... Ich kann immer Sachen ganz gut wegdrücken, die noch nicht momentan akut sind.

00:22:09: Also, ich wusste das kommt vermutlich aber nicht jetzt.

00:22:13: Also habe ich mich damit auch nicht beschäftigt.

00:22:14: tatsächlich.

00:22:15: Ich hab's jetzt gar nie so schlimm von mir gedacht, wenn es so ist dann ist so, dann kommt er weg.

00:22:20: So haben wir das irgendwie gedacht und ich dachte, dass das ja noch weit ... Ich habe gewusst, es kommt vorher halt die Chemo.

00:22:25: Habe mich da eigentlich gar nicht groß damit beschäftigt bis zu dem ... Also bis dann auf die OP hingegen.

00:22:31: aber dann hab ich eigentlich ... Wusstest du jetzt?

00:22:33: Kommt die Chemos konzentrieren mich auf die Chemoo und nicht auf das was danach

00:22:38: kommt.

00:22:39: Ja Das ist ja eigentlich total bewundernswert, ne Dass du dich dann auf das, was gerade akut ist konzentrierend kannst Und dich darauf fokussierst und noch nicht dir Sorgen machst über Dinge, die einfach Noch nicht an der Reihe.

00:22:52: Genau!

00:22:52: Also da habe ich mich einfach nicht damit beschäftigt.

00:22:55: Wir haben das Jahr vorher schon ein Urlaub gebucht für ein Ende August, muss es so gewesen sein?

00:23:01: Für Madeira eine Woche Madeira haben wir gebucht schon gehabt und das war immer so im Raum.

00:23:06: Da haben wir ja viele gefragt mal, hast du ihn schon starniert?

00:23:08: Das ist ja blöd kanns gar nicht nach Madeira fliegen.

00:23:10: Ich hab gesagt nein, ich hab ihm tatsächlich nichts starnieren.

00:23:12: Ich warte jetzt einfach mal ab weil ich weiß ja gar nicht vielleicht passt er auch ausgerechnet zwischen den Therapien rein und das waren immer so.

00:23:19: mein Ziel Das Madeira werde ich schaffen.

00:23:22: Und ich hab's auch geschafft, ist mir vorall auf Madeira.

00:23:26: Aber auch schön ne?

00:23:27: Weil du dann ja irgendwie so was hast worauf du dich freuen kannst und worauf Du so hin arbeitest nämlich dass du da hinfliegen

00:23:33: kannst.

00:23:34: Auch

00:23:35: schön!

00:23:36: Wann hat die Chemotherapie begonnen?

00:23:38: Wann ging das los und wie hast du das vertragen?

00:23:42: Das ging dann eigentlich relativ schnell.

00:23:44: Also das Brustzentrum hat man da einen Termin bei unserem Onkologen ausgemacht, wir haben ja das Glück... Wir haben also eine ambulante Onkologie mit so einer Tagesklinik wo man wirklich hinfährt, dauert zwei Stunden die Chemo und dann fahrt man wieder heim!

00:23:56: Also das ist bei uns wirklich top, muss man wirklich sagen.

00:23:59: Und da hab ich ein Termin am vierten Februar.

00:24:02: bei meinem Onkologen.

00:24:04: Und der hat mich dann gleich so gefragt, da hat man das alles erklärt was also auf mich zukommt Haarverlust und ist alles... und er sagt ja ja alles gut!

00:24:11: Und dann sagt er Ja, wann soll mir den Start?

00:24:13: Dann sage ich am besten gleich morgen.

00:24:15: Der hat mich ganz verwundert angeschaut.

00:24:18: Also das habe ich jetzt auch noch nie so gehabt dass jemand so heiß drauf ist.

00:24:22: Ich sag doch am liebsten von mir aus machen wir es heute schon.

00:24:24: Na gesagt nein, das ist so schnell sind wir nicht.

00:24:26: Also dann hab' ich wirklich am nächsten Tag angefangen.

00:24:29: Am fünften Februar ging die Chemo los Dann noch ohne Port, hat man dann irgendwann so dazwischen.

00:24:35: Ich glaube bei der zweiten Hottichen schon.

00:24:38: das ging dann recht schnell und dann nochmal portgelegt gekriegt.

00:24:41: Genau am fünften Februar ging es los mit zwölfmal Pakletaxel und dann vier mal die EC, also die klassische Chemo-Behandlung.

00:24:52: Und da ist es ja so dass die Zwölfe, die du am Anfang kriegst, ja in Anführungszeichen die leichte Chemo sind und die Vier EC, das sind die richtig harten Chemo?

00:25:01: Therapien oder?

00:25:01: Genau, so heißt es immer.

00:25:05: So wird's gesagt.

00:25:06: Hab ich mir aber auch tatsächlich gar nicht so drauf... Ich weiß auch nicht ... Ich habe eine Freundin die hat lange in dieser Onkologie gearbeitet, glaube ich, sechszehn Jahre oder so und von dem her war das natürlich für mich top.

00:25:18: Die konnte ich immer über alles fragen wenn ich irgendwie mir dachte meine das ist jetzt vielleicht blöd so zu fragen.

00:25:24: Das war natürlich schon mal ein Riesenvorteil.

00:25:29: Sie hat auch gesagt, schau einfach mal wie es ist.

00:25:33: Das muss so nicht sein und ich soll da gar nicht so drauf

00:25:35: hören.".

00:25:36: Und genau so habe ich das auch tatsächlich gemacht.

00:25:38: Ich bin in diese erste Chemo wirklich herzig vielleicht für manche komisch an aber tatsächlich mit Freude hingefahren.

00:25:45: also ich hab wirklich auf diesen Tag hingefebert und war so froh wo endlich die Nadel steckte.

00:25:54: Das war für mich total positiv.

00:25:56: Ich kann es gar nicht anders sagen, ich hab mir das jetzt auch nicht irgendwie so eingeredet.

00:26:00: Da muss man jetzt positiv ... Das war einfach so!

00:26:04: Und so war die ganze Chemo tatsächlich.

00:26:06: Für mich war dieser Zeitraum, wo diese wöchentliche Chemo war, hat sich die Woche immer um den Mittwoch gedreht und ich habe immer nur auf dem Mittwoche gewartet.

00:26:16: Mittwoches Chemo Endlich wieder chemo.

00:26:19: Es war nie so, dass ich mir dachte ... chemo?

00:26:22: Oh Scheiße!

00:26:23: Na gar nicht.

00:26:24: also wirklich... Ich hab das total positiv belegt aber gar nicht bewusst sondern es war dann einfach so.

00:26:32: Genau das ist auch so wichtig.

00:26:34: ne wenn du ja mit so einer Grundhaltung da reingehst, dass du ja in dem Moment was für dich tust.

00:26:41: Du willst dir heilen.

00:26:43: Dann ist es glaube ich schon möglich allein dadurch ein ganz anderes Setting hat.

00:26:50: Genau und für mich ist immer wichtig, dass ich was mache dagegen also diese Hilflosigkeit.

00:26:56: darum war diese Anfangszeit so schwer für mich.

00:27:00: auch wusste nicht was das genau ist.

00:27:01: wie wird es behandelt wann geht's denn los?

00:27:04: Diese Unsicherheiten mit sowas kann ich gar nicht umgehen.

00:27:07: das ist ganz schwierig.

00:27:08: aber wenn ich dann weiß... Also dieses Diese Diagnose, das fand ich dann alles gar nicht mehr so schlimm.

00:27:13: Also da hab' ich ja schon mein Fahrplan gehabt und ich wusste ihn, arbeite ich jetzt genauso ab und dann mach mir das einfach so.

00:27:21: So ist es jetzt und das ziehe ich jetzt so durch.

00:27:24: Und so war das auch!

00:27:27: Mir ging's wirklich sehr gut.

00:27:30: Ich kann's gar nicht anders sagen als ich habe eigentlich fast keine Beschwerden gehabt.

00:27:36: Es ging natürlich nach drei Wochen langsam dieser Haarsfall los.

00:27:40: Dann haben wir schon gedacht, so nach vier, fünf Wochen, ah jetzt glaube ich muss uns dann weg.

00:27:45: Habe das dann aber noch mal hinausgezögert?

00:27:47: Da habe ich auch nochmal mit einer Freundin telefoniert und gesagt, ach komm lass doch jetzt einfach mal vielleicht hört es ja wieder auf!

00:27:54: Und das war dann auch tatsächlich so... Das hat wieder stagniert, tatsächlich.

00:27:59: Sie sind schon sehr dünn gewesen, aber ich muss sagen ihr habt vorher sehr dicke Haare gehabt und auch viele auch wieder Vorteile dann vielleicht gewesen.

00:28:06: also die Haare waren dünnn Aber sie waren immer noch da.

00:28:10: Ich bin bis zur letzten Chemo mit Haaren, wenn auch nicht mehr viel aber ich habe es nicht weggemacht.

00:28:17: Habe dann irgendwann mal Käppis auf gehabt oder so oder Stirnbänder.

00:28:21: das ging dann auch ganz gut dass man so ein bisschen die Frontpartie abdeckt aber ansonsten ... Sie waren schon wenig aber sie sind nicht wirklich ganz ausgegangen So dem Zeitpunkt.

00:28:34: Aber da bist du die Erste, die mir das erzählt?

00:28:36: Das hab ich noch nie gehört!

00:28:37: Ja...

00:28:38: Also es war in der Onkologie, die haben einmal schon gelacht.

00:28:41: Meine Onkologe hat dann auch irgendwann mal bei der Untersuchung wieder gesagt, dass sind aber jetzt nicht mehr ihre richtigen Haare.

00:28:49: Da hab ich so eine Tuch auf gehabt und meine normalen Haare rausgeschaut.

00:28:53: Dann sag ich doch, das sind sie immer noch.

00:28:55: Dann hat er gesagt, das gibt's ja nicht.

00:28:57: Jetzt gehen dann die EC los.

00:28:58: Ich fragte dann, werden Sie sie verlieren?

00:29:01: Aber selbst da nicht.

00:29:03: Wow!

00:29:05: Aber sie sind immer leicht dünner geworden und ... Sie sind dann letztlich, also ich war dann nie so ganz haalos tatsächlich, also so glatzig, gar nicht... Also es ist dann unterbei schon nachgewachsen diese neuen Haare wo auch ausgefallen sind Und die haben dann angeschoben und bei der OP das war ja dann im Juli Da seien dann im Krankenhaus und man dachte jetzt gehen wir doch noch mal Haare aus und dann habe ich ja schon nicht mehr viel gehabt Und dann hab ich sie mal komplett weggeschnitten, aber da waren schon die ganzen Stoppeln da.

00:29:34: Da war ich auch nicht glatzig.

00:29:36: Von dem her bin ich da eigentlich ganz gut durchgekommen.

00:29:40: Also was die Haare anbetrifft ja.

00:29:42: Das hat ganz gut geklappt!

00:29:45: Okay also das finde ich total positiv weil hier im Podcast oft andere Geschichten höre und von daher umso schöner auch mal so eine Möglichkeit zu hören, dass es auch so sein kann Wie du es jetzt erzählt, oder wie du es erlebt hast.

00:30:02: Wie ging das weiter?

00:30:03: Du warst dann mit der Chemotherapie durch und dann stand ja die Operation an.

00:30:08: Genau!

00:30:09: Dann hieß es, ich sage mir jetzt, als glaube ich sechs Wochen so ungefähr, sollte man sich erholen, sodass sich der Körper von der Chemo erholt... Und dann musste ich mal natürlich klar werden, aber dann war klar, die Brust muss weg.

00:30:26: Gut, dann war natürlich die Überlegung, was macht man jetzt dann?

00:30:31: Und zu dem Zeitpunkt muss ich sagen war für mich irgendwie auch ganz klar.

00:30:36: Auch so blau-äugig hat mir noch nie damit beschäftigt.

00:30:38: Da haben wir gedacht okay Brust musst weg ja da machen wir halt wieder einen Aufbau.

00:30:42: also war für me gar keine Diskussion eigentlich großartig.

00:30:46: das Blöde waren nur Silikon war man eigentlich von Anfang an sehr unsympathisch.

00:30:51: das wollte ich eigentlich nicht weil diesen Fremdkörpergefühl haben.

00:30:55: er achte ich glaube es ist nichts für Dann gibt es ja eigentlich nur noch Eigenfett.

00:31:00: Man sagt, naja gut.

00:31:03: Grundsätzlich am sympathischsten aber diese Riesen-OP mit diesem riesen Bauchsschnitt und das ist natürlich auch nicht so ganz ohne.

00:31:12: Das haben wir jetzt dann auch nicht wirklich.

00:31:15: Und da habe ich auch ganz viel mit Freundinnen geredet weil ich mir so unschlüssig war was mache ich jetzt?

00:31:22: Irgendwo das Blöde ist man muss ja vor der OP schon irgendwo entscheiden möchte, weil entsprechend operieren die ja.

00:31:30: Also wenn ich jetzt sage, ich mache Silikon dann muss ja glaube dieser Expander da eingesetzt werden zum Hautdänen.

00:31:37: Weil wenn sie das natürlich komplett zunähen richtig, dann geht natürlich mit Silikonnix mehr, weil dann ist ja die Haut nicht mehr da.

00:31:43: also sehr schwierig.

00:31:45: und irgendwie habe immer gedacht naja ich hab jetzt irgendwie drei Möglichkeiten und keine davon gefällt mir wirklich.

00:31:52: Ich will nicht ohne Brust, eigentlich nicht Eigenfett Grundsätzlich Eigenfett, ja aber nicht diese OPs und Silikon eigentlich auch nicht.

00:32:00: Und da haben wir mit einer ganz lieben Freunde mit dabei ein ganz viel darüber gesprochen weil das war dann natürlich dann total präsent dieses Thema plötzlich und die hat dann auch irgendwie gesagt mein vielleicht sollts das jetzt einfach wirklich abnehmen lassen und lass doch einfach mal Zeit drüber wachsen lasst es heilen und entscheide dich dann.

00:32:20: Und in dem Moment, wo sie sich das so gesagt hat, haben wir gedacht ich mogge eigentlich nicht am liebsten wärmer gewesen Brust ab und sofortigen wieder aufbau.

00:32:26: Das kennen Sie ja auch machen natürlich Ja und es war dann immer irgendwie so dieses Ich wusste nicht wie und Eigentlich wars dann ganz gut dass bei mir diese sofortige Wiederaufbau gar nicht möglich war oder beziehungsweise mein Operateur gesagt hat das macht er dann in diesem fall Nicht weil bei mir noch nicht klar war ob ich eine bestrahlung brauche.

00:32:49: Ich habe gesagt bei einer Bestrahlung, wenn noch kommt und wir machen vorher einen Wiederaufbau mit Eigengewebe.

00:32:55: Und die Bestrahlung macht dieses Gewebe wieder kaputt?

00:32:58: Dann haben wir ja das Geweben verbraucht.

00:33:01: ich kann man ja nicht nochmal was aus dem Bauch schneiden.

00:33:03: Das ist bei Silikon natürlich anders.

00:33:05: Wenn du auf Silikone bestrahlst und die Silikkissen geht kaputt dann wechselt man es halt heute aus.

00:33:10: aber bei Eigengewebe ist das halt schwieriger.

00:33:13: Ist zwar bei Silicons auch nicht toll natürlich.

00:33:15: Dann haben wir gedacht, ja, das stimmt.

00:33:20: Aber für mich war dann schon klar Silikon auf keinen Fall.

00:33:23: und ... Na ja, dann haben wir gedacht gut, machen wir halt Eigen.

00:33:26: War auch wieder so meine Taktik wie immer.

00:33:29: Ich mach Eigengewebe, gefällt mir zwar die OP nicht aber beschäftige ich mich jetzt noch nicht damit.

00:33:34: Ist ja noch nicht so.

00:33:35: Ich muss nach Bestrahlung, wenn Bestrahlung ist, auch noch mal ein halbes Jahr warten.

00:33:41: Und da haben wir dachte es ist nur so lange hin da kann ich mich dann auch damit beschäftigen.

00:33:45: Also war für mich klar zu dem Zeitpunkt, ich nehme die Brust ab und mache dann wieder Aufbau mit Eigengewebe.

00:33:52: Und dann war diese OP im Mitte Juli... ...und die ist sehr gut verlaufen!

00:33:59: Da hieß es dann auch anfänglich also das machen wir dann diese Pathologie, dann war praktisch im Brustgewebe der Tumor war weg, also beide Tumore oder auch dieses ganze diffuse Geschehen war weg.

00:34:11: Die Lymphknoten haben sie ja dann vier entnommen und da hieß es erst so im Schnellschnitt.

00:34:18: Alle Lymphknoten waren dann auch frei, auch dieser Befallene der ja schon so groß war, dieser Tischtennisballgroße.

00:34:25: aber in der Pathologie hat sich dann schon rausgestellt dass er noch leichte Spuren hatte.

00:34:30: also der war nicht ganz frei der große Lymph Knoten Aber die anderen waren frei.

00:34:35: Also habe ich jetzt keine große Achsel Ausräumung Gott sei Dank gebraucht, es wurden nur vier Lymphknoten entnommen und letztlich waren nur in dem der ja vorher schon der markierte Lymphknoten.

00:34:46: Der hat noch Spuren von Krebszellen gehabt.

00:34:50: Aber hat das denn was an deinem Therapieplan geändert?

00:34:54: Dass da noch Krebs Zellen drin waren war das quasi mit einkalkuliert und die Bestrahlung würde dann den Rest erledigen.

00:35:03: Na so wirklich einkalkuliert, also Sie haben dann schon auf diese Pathologie gewartet weil sie auch von den Leitlinien her ja auch so ist.

00:35:10: Also man ist glaube ich auch schon davon ausgegangen wenn nachdem dieser eine Lymphknoten so groß war dass andere Lymphknoten auch befallen sind.

00:35:17: Ich glaub davon sind sie schon eher ausgegangen.

00:35:19: War aber wohl nicht so, also offensichtlich hat der eine wirklich alles aufgenommen.

00:35:23: deswegen ist er so dick geworden.

00:35:25: Den war ich dann immer sehr dankbar im Nachhinein.

00:35:28: Ich hoffe, der hat wirklich alles aufgefressen und sie haben dann wirklich auf diese Pathologie gewartet weil von den Leitlinien her ist es ja so... ich glaube ab drei oder bei ein bis drei befallenen Lymphknoten ist eine Bestrahlung nicht zwingend sondern das heißt zwingende liegt er immer in der Entscheidung vom Patienten aber von den leiten Linien her nicht unbedingt notwendig.

00:35:51: Ab vier glaub' ich wird die Bestrahlung von Haus aus, glaube ich empfohlen.

00:35:57: Und jetzt war es bei mir so... Ich habe dann eben nur einen befallenen Lymphknoten gehabt.

00:36:03: Der Tumor war unter zwei Zentimeter.

00:36:07: Es gab noch irgendwas, weiß ich gar nicht mehr.

00:36:10: Also es gibt da so verschiedene Punkte die angeschaut werden ob eine Bestrahlung notwendig ist und bei mir waren alle Punkte immer so unterhalb leicht, unterhalb der Grenze.

00:36:20: Also immer in diesem Man kann aber man muss jetzt auch nicht.

00:36:23: also es war keine keine harte Indikation.

00:36:27: So hat's mir meine operat die was mich operiert haben gesagt Es gibt keine harten Indikations für eine Für eine Bestrahlung.

00:36:34: das liegt praktisch eigentlich in meiner Entscheidung.

00:36:37: dann von Arztseite aus hätte ich sie nicht unbedingt gebraucht und Sie haben mich gefragt ob ich mich beraten lassen möchte.

00:36:45: dazu bei der In diesem Bestrahlung-Center habe ich gesagt, auf jeden Fall.

00:36:49: Da war aber eigentlich schon wo ich hingefahren bin für mich klar dass ich eine bestrahlung mache und die hat man das dann auch alles erklärt und hat immer gesagt es bei mir wirklich alles immer so.

00:36:58: ein bisschen schwierig weil immer an der Grenze immer so naja nicht ganz schön aber auch nicht ganz schlecht.

00:37:04: also es war immer so mittendrin und hab man das alles erklärt.

00:37:08: und sie hat mich zum Schluss nur gefragt wie hoch mein Sicherheits Bedürfnis ist, dann habe ich gesagt sehr hoch.

00:37:13: Dann hat er gesagt ja dann bestrahlen wir und so machen wir es.

00:37:17: Und dann haben wir auch gesagt wir bestraheln nicht nur die Brustwand sondern auch den Lymphabfluss bis wo der Hals beginnt also den ganzen Lymph abfluss mit weil man ja nicht weiß ob der Lymphknoten vielleicht schon etwas auf die Reise geschickt hat.

00:37:32: Darum haben wir gesagt bestrahl mal das mit Ja, und dann habe ich gesagt okay das passt für mich sehr gut.

00:37:38: Wann fangen wir an?

00:37:39: Habt man natürlich mein Madeira noch im Kopf gehabt Und dann war es sehr gut.

00:37:45: also Ich hab praktisch madeira gemacht die eine woche kam dann zurück und dann ging die bestrahlungloser wach später.

00:37:53: Und wie viel Bestrahlung hast du da bekommen?

00:37:55: auch dieses klassische sechswochen sechs wochen jeden tag genau fünf mal fünfmal die Woche immer diese zehn minuten bestrahlung

00:38:05: Das heißt, du bist dann im Herbst letzten Jahres mit der Akuttherapie fertig gewesen oder?

00:38:10: Genau.

00:38:11: Im Oktober war ich fertig.

00:38:15: Und ich habe noch eine Frage zu der Operation.

00:38:18: Du hast ja gesagt, du hast also erst mal die Entscheidung noch aufgeschoben mit dem Wiederaufbau und hast dich erstmal dagegen entschieden.

00:38:26: Ist es denn so dass da aber die Haut schon irgendwie noch stehen bleiben muss, damit man danach überhaupt Geweber hat.

00:38:33: Wo man dann ja das Gewebe aus dem Bauch reinpacken kann?

00:38:37: Also Brustwarze und die Haut der Brust oder wie war das?

00:38:43: Das ist tatsächlich alles weg.

00:38:45: also es ist auch ganz glatt geworden bei mir.

00:38:47: Es ist richtig glatt da ist keine Haut mehr da.

00:38:52: Diese OP ist ja eigentlich so, ich habe da einmal gemerkt.

00:38:55: Da muss irgendwie was stehen bleiben und dann wird das da irgendwie so neigemacht.

00:38:58: Aber es ist ja glaube ich so, dass diese Naht wieder aufgemacht wird.

00:39:03: Dann haben wir eine offene Naht.

00:39:04: Und dann wird der aus dem Bauch direkt ein Lappen rausgeschnitten.

00:39:09: Das ist ja nicht nur...

00:39:10: Mit der Haut vorne dran sozusagen?

00:39:13: Ja genau!

00:39:14: So wie du es verstanden hast.

00:39:16: Dann werden die ganzen Lappensamtgefäßen Außenbauch rausgeschnitten und praktisch dann in dieses offene Loch oder wie man das auch bezeichnet, oder diesen Schnitt dort angenäht.

00:39:27: Dann brauche ich ja praktisch an der Brust eigentlich keine Haut, weil die kommen ja vom Bauch.

00:39:32: Krass, dass das funktioniert ist so unglaublich!

00:39:34: Ja genau, weil mein Entschluss war ja zu dem Zeitpunkt... So haben wir auch die Operation gestartet, dass sich dann anschließend einen Wiederaufbau mit Eigengewebe machen.

00:39:44: Darum muss es ja so funktionieren, weil sonst hätte er mich nicht operiert.

00:39:50: Er ist davon ausgegangen und ich mache dann einen Aufbau mit diesem Eigengewebe.

00:39:54: Und dann packen die praktisch diesen ganzen Lappen aus dem Bauch raus und machen den oben wieder fest – mit den Gefäßen auch, da werden auch die Gefäße tatsächlich wieder verbunden.

00:40:05: Darum ist das eine komplizierte OP, die dauert sehr lange hat man halt natürlich den Vorteil, dass man eigentlich wirklich wieder eine ganz normale Brust auch die wieder warm wird.

00:40:17: Die ist ja an Gefäßen verbunden.

00:40:21: im Idealfall wenn das dann alles so klappt.

00:40:24: Also die Medizin kann schon echt ganz unglaubliche Sachen wahrhaben?

00:40:28: Ja auf jeden Fall.

00:40:32: Hast du den Wiederaufbau machen lassen oder hast du dich zwischenzeitlich auch irgendwie dran gewöhnt, dass der Körper so aussieht wie er aussieht?

00:40:39: Ich habe ja dann Reha gleich gehabt, Anschluss Reha Mitte November.

00:40:43: Das war total schön weil man so drei Wochen wirklich nur für mich ... ich hab ja drei Kinder.

00:40:48: also gut die zwei Großen sind schon erwachsen und der Kleine ist jetzt dreizehn aber trotzdem hat halt so sein Haushalt und seine Arbeit und man ist immer beschäftigt und es war so schön drei Wochen einfach Zeit für sich zu haben einfach sich an gedeckten Tisch zu setzen und einfach zu machen was man will ohne ohne irgendwie Störungen von außen.

00:41:10: Und das haben wir tatsächlich wirklich total gut getan, also das kann ich da nur jedem empfehlen, weil diese Zeit sich zum Nehmen einfach mal aus dem Alltag rauszunehmen auch von der Familie heraus... Ich war bewusst ein bisschen weiter weg, ich wollte eigentlich nur weiter weg aber es ging leider bei der Anschlussheilbehandlung nicht, weil ich einfach für mich sein wollte tatsächlich.

00:41:32: Also, nicht weil ich meine Familie nicht mag oder nicht sehen will.

00:41:35: Wir haben ja jeden Tag auch telefoniert und über Skype geht alles mittlerweile sehr gut.

00:41:40: aber ich wollte einfach mal die Zeit nutzen für mich und jetzt dachte mir das ist diese ganze Zeit vorbei, diese Akuttherapie zu reflektieren wie dass man es im Kopf ein bisschen so klar kriegt Weil man ist schon sehr fremdgesteuert in dieser Akutherapie von Termin zu Termin Und jetzt machen wir dies Und dann war das alles um und dass man sich da einfach mein neues sortiert.

00:42:07: In diesem Rehaaufenthalt ist mir plötzlich beim Spaziergang tatsächlich wie Schuppen von den Augen fast gefallen, dass ich mir dachte, wie komme ich überhaupt auf diese Idee mich da operieren zu lassen?

00:42:21: Weil für mich zu dem Zeitpunkt schon ganz klar war, dass es für mich echt wirklich schön ausschaut!

00:42:28: Da hat der Operateur wirklich die ganze Arbeit geleistet.

00:42:32: Die haben das einfach zu schön gemacht.

00:42:34: tatsächlich, ich habe da gar nichts.

00:42:38: Das ist wirklich glatt!

00:42:39: Man sieht vorne den Naht auch kaum weil die die ja innen vernähen.

00:42:44: also das ist ja dann wie man hat ja nicht so diese Stiche die man dann so sieht das ist nur an den Enden.

00:42:49: und jetzt schaut es für mich so stimmig aus von Anfang an eigentlich Ich hab das nie irgendwie erschreckend gefunden.

00:42:56: Und dann haben wir mal gedacht, na warum würde ich das jetzt machen?

00:42:59: Für mich ja nicht schonmal.

00:43:00: Also ich brauch's nicht!

00:43:02: Für die anderen muss ich es nicht machen weil erstens mal sehen die das gar nicht.

00:43:07: also das sieht man ja wirklich nicht.

00:43:09: und mein Mann hat auch gesagt du, das musst du entscheiden, dass ist dein Körper er ist mit allem fein wenn ich mach einen Aufbau und wenn ich ihn nicht mache auch... Also das kann ich.. Das war da natürlich schon gut, dass ich so diese Freiheiten gehabt habe.

00:43:24: Also für mich war dann klar Ich mach keinen Aufbau.

00:43:27: Also für mich ist momentan gar keine Diskussion für einen Aufbau, tatsächlich.

00:43:35: Das klingt total schön und das klingt irgendwie so ... als wärst du total fein mit dir

00:43:42: und

00:43:43: deinem Körper?

00:43:44: Ja!

00:43:44: Ich höre in Interviews immer wieder, dass es natürlich nicht jeder Frau so geht.

00:43:50: Und ja vielleicht hat jetzt auch die ein oder andere Hörerin gemerkt, wie sehr sich der eigene Blick auf den Körper nach einer Erkrankung verändern kann.

00:44:02: Und genau an diesem Punkt setze ich auch mit meiner Fotografie an.

00:44:06: Ich begleite Frauen die nach einer Krebserkrankung wieder Zugang zu sich und ihrem Körper finden möchten.

00:44:11: Ja!

00:44:12: Und liebe Hörerinnen wenn dich das anspricht dann schau gern auf meine Website vorbei oder schreib mir direkt.

00:44:19: alle Infos verlinkt natürlich in den Show Notes und ich freue mich wenn ich dich ein Stück auf deinem Weg begleiten darf.

00:44:25: Liebe Eva, du hast jetzt also die Akuttherapie hinter dir.

00:44:31: Du hast Zugang zu deinem Körper!

00:44:34: Du fühlst dich in dir selber wohl?

00:44:37: Wie hat sich denn dein Leben sonst noch verändert abgesehen von den ganzen körperlichen Dingen, die du erlebt hast?

00:44:44: Also eigentlich so nach außen hin gar nicht so großartig weil es ist eigentlich Alles so wie immer.

00:44:51: Ich arbeite auch wieder seit ersten Januar, ganz normal, wo ich vorher war.

00:44:55: Das macht mir sehr viel Spaß.

00:44:58: So nach außen hin ... Ich wollte jetzt gar nicht groß mein Leben verändern weil ich hab mein Leben eigentlich vorher auch ganz gern gemacht.

00:45:03: Also habe jetzt nicht diese Notwendigkeit gesehen.

00:45:06: Groß was an diesen großen Ganzen zu verändern.

00:45:09: Was sich schon tatsächlich verändert hat zum Guten.

00:45:12: deswegen also wie gesagt es hat ja immer als irgendwo auch schlechtes hat sei gutes.

00:45:18: Also ich nehme mich jetzt selber wichtiger, tatsächlich.

00:45:21: Also seitdem das muss ich schon sagen also es war vorher durch wenn man Mutter ist und irgendwie... Man kommt schon immer irgendwo an letzter Stelle oder bei mir war's zumindest so.

00:45:32: Also man macht immer für alle anderen und hab gesagt da's Essen steht am Tisch und wenn ich da... Also irgendwie.. Ich nehm' mich jetzt selbst irgendwie ein bisschen wichtiger als ohne egoistisch deswegen zu werden.

00:45:44: Ich bin jetzt von Hause auch schon mal nicht, aber einfach mal dass man einfach sagt zum Beispiel ich wollte lang vor der Erkrankung schon lange wieder ins Fitnessstudio gehen weil ich früher da immer bevor ich Kinder gehabt habe immer gern war und viel.

00:45:57: Und irgendwie mit den Kindern um im arbeiten.

00:45:59: irgendwie hab ich gesagt mach ich möcht gerne aber wann mache ich denn das?

00:46:02: Ich habe ja keine Zeit und hab's halt nie gemacht!

00:46:07: gesagt wurde, dass das Sport natürlich sehr gut ist.

00:46:09: jetzt um einen Rückfall zu vermeiden und speziell auch Krafttraining.

00:46:14: Gerade bei mir durch diese Antiharmontherapie geht alles auf die Knochen mit Osteoporose und Wechsel usw.

00:46:23: Und da ist ja Krafttrainig auch sehr gut.

00:46:25: Dann haben wir gedacht... Jetzt melde ich mich an!

00:46:29: Ich habe mich dann im Oktober schon angemeldet für das Fitnessstudio und gehe jetzt wieder dreimal die Woche ins Fitnessstudio und es funktioniert auch tatsächlich, mit Kindern und auch mit Arbeiten.

00:46:42: Man muss halt nur wollen.

00:46:43: also vorher habe ich mich da halt immer ein bisschen hinten gesteilt und hab gedacht naja jetzt muss ich aber erst noch das und jenes und dann muss man putzen und jetzt muss sich... Und das mache ich hierzu nicht mehr.

00:46:54: Ich nehme einfach mal die Freiheit dass ich sage so, treffe mich heute mit einer Freundin weil mir das immer total wichtig war.

00:46:59: Also meine Freundinnen waren sehr sehr wichtig für mich Dass ich mich einfach mal wieder mit denen treffe, dann gehen wir auf den Kaffee.

00:47:05: Dann gehen wir spazieren oder... dass ich mich da einfach mal rausnimm und wenn ich nicht genau zu Hause bin, wenn mein Sohn aus der Schule kommt, ist es so.

00:47:14: Ich sag's ihm vorher natürlich aber letztlich ist es ihm ja auch tatsächlich jetzt mittlerweile, jetzt wäre er vierzehn also Der muss ja nicht rund um die Uhr da sein.

00:47:25: Aber irgendwie habe ich immer so das Bedürfnis gehabt, na der kommt von der Schule, ich muss da sein, das Essen muss schon am Tisch stehen... Also das geht auch so mal!

00:47:33: Ich schaue natürlich schon dass es grundsätzlich so läuft wie es laufen soll.

00:47:37: aber wenn's mal so ist.. nicht heim.

00:47:41: Ich treffe mir erst nur mit einer Freundin, ich komme später ist das völlig in Ordnung und das ist auch von meiner Familie total akzeptiert.

00:47:47: also das kommt jetzt auch nie mehr, wie sagt man ja?

00:47:49: Und es geht doch nicht aber ich habe das vorher einfach nie gemacht.

00:47:53: Also irgendwie... Das hat sich tatsächlich ins Positive.

00:47:57: Einfach, ich mache jetzt einfach auf viele Sachen die mir gut tun wo ich weiß dass tut mir gut.

00:48:02: und genauso schaue ich dass ich Sachen wo ich merke das tut mir nicht gut.

00:48:06: Das lass' ich!

00:48:07: Einfach dass man mal nein sagt wenn man sagt ah das ist mir jetzt Irgendwie zu viel, ich mag jetzt eigentlich nicht.

00:48:13: Dass man einfach mal sagt nein und das war vorher auch immer schwierig.

00:48:17: Man ist so in seinem Leben drin und wird da immer mitgerissen von Alltag Arbeit und ja wie es halt bei den meisten so ist.

00:48:28: wobei ich aber auch sagen muss Ich finde dass das schon auch langsam wiederkommt, wenn die Kinder größer werden.

00:48:35: Dass man mehr Freiheiten hat.

00:48:37: Ich hab auch ein Kind in dem Alter wie deines, dein Jüngstes und mein Jüngstes.

00:48:42: Und ich merke, dass das für meinen Kind zumindest eine ganz willkommene Abwechslung ist, wenn ich mal nicht zu Hause bin?

00:48:49: Ja ja klar!

00:48:50: Bei mir hat sich halt nur dieser Zeitraum so gestreckt, weil die zwei Großen sind ja schon ... ... und der Kleine war ja noch mal so nachzüglich.

00:48:58: Deswegen hat sich bei mir diese Dieser Zeitraum, wo man für Kinder immer präsent sein muss, er natürlich sehr in die Länge gezogen.

00:49:06: Natürlich durch diesen Nachzügling noch...

00:49:09: Durch den Altersunterschied?

00:49:10: Genau das sind ja doch zehn Jahre von dem her.

00:49:14: aber letztlich ich hätte es auch vorher anders organisieren können ist jetzt im nachhinein betrachtet.

00:49:20: Ich hätte auch vorher geschafft ins Fitnessstudio zu gehen vermutlich Aber irgendwie.

00:49:25: Na ja klar Da lag dein Fokus nicht drauf.

00:49:27: Also ich glaube, es ist gerade bei uns Frauen ja ganz häufig so dass wir uns immer kümmern und so weiter und da uns ja auch irgendwie ein Stück weit freiwillig in diese Rolle begeben.

00:49:37: Und manchmal aber erst solche Stoppschilder kommen müssen das wir merken oh Moment mal!

00:49:43: Ich darf aber auch die Priorität auf mich sitzen.

00:49:46: Genau, so ein Stoppschild.

00:49:48: Das passt wunderbar!

00:49:50: Ja?

00:49:50: Also war das dann für mich auch... Ich hab mir gedacht jetzt irgendwo stopp also jetzt vielleicht und das war auch anfangs diese liebe Ärztin bei der ich am Anfang war.

00:49:59: Das ist mir auch so im Kopf geblieben weil die dann auch gefragt haben wie läuft denn das ab mit der Chemo?

00:50:05: Wie muss man das vorstellen?

00:50:06: Bin ich da betlegrig oder kann ich arbeiten oder is mir übel?

00:50:11: oder wie ist es denn das so?

00:50:13: Oder kann ich da vielleicht sogar arbeiten?

00:50:15: Und dann hat sie gesagt, das ist ganz unterschiedlich.

00:50:17: Sie hat viele Frauen, die auch arbeiten während der Chemo.

00:50:20: und dann hat sich aber gesagt, schau uns mal einfach... Sie überlegen sich das mal!

00:50:26: Sie haben jetzt drei Kinder großgezogen.

00:50:28: Vielleicht ist jetzt mal der Zeitpunkt an sich selbst zu denken.

00:50:32: Und diese Worte sind wir wirklich total in Gedächtnis geblieben, die ganze Zeit über.

00:50:38: immer wenn ich wieder so leichte Rückfälle hatte nämlich zwischendurch tatsächlich wieder so diese Idee zwischen den Chemos weil es mir ja immer so gut ging.

00:50:48: Ich hatte fast das Schlechtsquissen gehabt, weil ich war ja immer am Berg und beim Radl fahren.

00:50:52: Und irgendwie ging es sehr top!

00:50:53: Da hatte ich schon fast direkt das Schlegtsquissen, dass ich krankgeschrieben bin.

00:50:56: Dann dachte ich mir, da muss ich ja fast wieder in die Arbeit.

00:50:58: Und dann ist mir diese Ärztin immer wieder in den Sinn kommen.

00:51:03: Irgendwie haben wir gedacht, sie hat schon recht.

00:51:05: Ich arbeite seit fast vierzig Jahren.

00:51:08: Da kann man sich jetzt auch mal diese Auszeit nehmen.

00:51:11: Die habe ich mir genommen und ich glaube ... gut so.

00:51:15: Also ich glaube wirklich, mir wäre es nicht so gut gegangen hätte ich zwischendurch gearbeitet weil man einfach wieder mehr so Stress hat.

00:51:22: und den Stress den hatte ich halt jetzt einfach nicht.

00:51:25: Ich konnte mich wirklich komplett auf diese Therapie konzentrieren und dann einfach meine Freizeit zu gestalten und das habe ich dann auch wirklich aus vollen Zügen so mitgenommen ja und genossen tatsächlich.

00:51:41: Und jetzt hast du ja gesagt, bist du wieder arbeiten?

00:51:43: Ja.

00:51:43: Seit diesem Jahr erst oder?

00:51:45: Mhm, seit dem ersten Jahr noch.

00:51:46: Wie fühlt sich das an?

00:51:47: Ist das für dich gut so?

00:51:49: und ... Oder viel dir die freie Zeit, die du vorher hattest?

00:51:53: Es war natürlich eine Umstellung, weil man ein Jahr in dieser Krebsblase ist, sag ich schon fast.

00:51:58: Also es ist fast wie eine Blase.

00:52:00: Weil man so fremdgesteuert ist.

00:52:03: Man kann nichts mehr selbst bestimmen.

00:52:05: Das ist so eine Blasse, aus der kommt man raus.

00:52:07: Das geschützte Raum.

00:52:11: Und plötzlich kommt man aus der Raus und kommt wieder ins normale Arbeitsleben.

00:52:15: Das war schon am Anfang so ein bisschen... Ich habe dann auch nicht gewusst, wie ist das mit meinem Hirn?

00:52:20: Weil es heisst ja immer Chemobrain und man ist nicht mehr so, dass das auch etwas dauert.

00:52:26: Das habe ich schon ein bissel gemerkt tatsächlich am Anfang mit der Konzentration und irgendwie, dass wir so Fehler unterlaufen sind die so früher nicht so gemacht haben.

00:52:36: Aber das geht dann eigentlich ganz gut, also da rutscht man schon wieder rein.

00:52:40: Und mittlerweile bin ich total froh und ich wollte auch unbedingt wieder arbeiten und ich will da an meinem Platz weiter.

00:52:46: Total liebe Arbeitskolleginnen habe und Kollegen!

00:52:50: Ich bin auf diesem Platz ja erst ein Dreiviertelsjahr gewesen eigentlich.

00:52:55: Ich bin intern in meinen Betrieb auf einen anderen Posten und diese Kolleginnen und Kollegen kenne ich noch gar nicht so lange.

00:53:01: Also eigentlich ein dreiviertel Jahr war meine Diagnose Aber die waren ja auch alles so lieb, dann haben sie mir wieder Blumen geschickt und Süßigkeiten unter Liebekarte angerufen.

00:53:12: Das war so toll!

00:53:14: Und irgendwie ... Ja, das haben wir dann auch gefehlt muss ich echt sagen.

00:53:17: Die war dann wirklich froh und jetzt bin ich wieder da und macht richtig Spaß doch, gehe gerne in der Arbeit.

00:53:24: Aber da merkt man auch mal wieder wie wichtig ein soziales Umfelds- und soziales Sicherheitsnetz ist.

00:53:30: Was es für große Stellenwert hat?

00:53:32: Total Total.

00:53:34: Ja, ich weiß nicht wie wir das Menschen machen die sowas nicht haben also keine Familie, keine Freunde oder keine richtigen Freunde.

00:53:44: Das weiß man ja immer nicht so genau.

00:53:47: Für mich war ein ganz wichtig der Hund.

00:53:49: tatsächlich Ich habe einen Hund Der war auch total wichtig für mich War immer dieser Impulse jetzt gehen wir wieder raus.

00:53:55: Klar weil der Hund hat sich heraus Das hat auch viel gemacht.

00:54:01: Das

00:54:02: war auch sehr positiv.

00:54:05: Auch, liebe Eva, das klingt auf jeden Fall wirklich so als hättest du Glück gehabt aber auch irgendwie total im Vergleich zu vielen anderen Geschichten und wenn du schon die eine oder andere Folge aus dem Podcast gehört hast dann weißt du ja was ich meine.

00:54:21: von daher danke ich dir von Herzen dass du deine Geschichte hier geteilt hast.

00:54:27: Gibt es etwas, was du zum Ende unserer Folge der einen oder anderen Hörerin noch mit auf den Weg geben möchtest?

00:54:36: ihr eigener Körper ist und man nicht immer, natürlich muss man auf dem Arzt hören.

00:55:02: Aber wenn man ein ungutes Bauchgefühl hat, wenn man selber irgendwie merkt, irgendwie bin ich nicht so zufrieden was der gesagt hat dann bitte einfach zum anderen Arzt mal geht.

00:55:15: Das ist nicht verwerflich, man ist deswegen auch nicht lästig.

00:55:18: Einfach damit man für sich weiß Das ist alles in Ordnung.

00:55:22: Das heißt nicht, dass jeder jetzt wenn er irgendwas spürt und sagt ah das hat der Arzt gesagt es ist gutartig, dass man das alles infrage stellt, das mahnt ich damit ja nicht.

00:55:30: also ich bin jetzt nicht als jedermann und uuuh der hat gesagt es is gutartigt dann ist es wahrscheinlich doch nicht so.

00:55:35: Also so nicht.

00:55:36: aber wenn man selber einfach das Gefühl hat mmh so wie's bei mir ja war und das mich jetzt im Nachhinein einfach wirklich fast eher sehr einfach ärgert von mir selbst?

00:55:45: Dass ich da nicht einfach gesagt hab Weil letztlich muss ich es jetzt ausbaden und nicht mein Arzt.

00:55:52: Es ist mein Körper, das muss einem immer bewusst sein.

00:55:54: Das ist der eigene Körper!

00:55:56: Und wenn man da irgendwas übersiegt, dann muss man selber ausboden weil der Arzt geht zur Tagesordnung über.

00:56:02: aber selber muss man mit dieser Krankheit einfach leben.

00:56:05: und bei mir war es eben wahrscheinlich dieser Lymphknotenbefall und das würde ich gerne mitgeben dass man einfach wieder lernt auf seinen Bauchgefühl zu hören und wenn er sich nicht gut fühlt mit einer Aussage vom Arzt oder sich da nicht verstanden fühlt, dass man sich einfach nicht scheut, woanders hingeht.

00:56:23: Ja

00:56:23: ganz wichtig!

00:56:25: Vielleicht konntest du lieber höherein dich an der einen oder anderen Stelle wiederfinden?

00:56:29: Oder vielleicht hast du auch gespürt das etwas in dir auf Resonanz trifft wenn du merkst, dass du dir auf deinem Weg Unterstützung wünschst.

00:56:40: ich begleite Frauen auch fotografisch nach einer Krebserkrankung Und am fünften Juni findet mein sechstes schön stark Foto-Event statt.

00:56:49: Das ist ein Tag, an dem Frauen nach einer Krebserkrankung zusammenkommen, fotografiert werden und ja es ist einfach ein Tag voller Lebensfreude der lange nachwirkt und einfach gut tut!

00:57:02: Alle Infos hierzu findest du auf meiner Website.

00:57:04: ich verlinke das natürlich für dich auch in den Shownotes.

00:57:08: Liebe Eva, ich danke dir für deine Zeit und ja dafür dass du deine Geschichte hier so offen erzählt hast.

00:57:14: Und ich wünsche dir alles alles Gute!

00:57:17: Danke schön, dir auch.

00:57:20: Ich hoffe sehr das auch diese Folge für dich wertvoll war und Du einige Dinge für Dich selbst

00:57:25: mitnehmen konntest.

00:57:26: Auf www.franciska-günder-fotografie.de Findest Du mehr über mich und meine Arbeit.

00:57:32: Informiere dich gerne zu Schön und Stark ein Foto-Projekt für Frauen mit oder nach einer Krebserkrankung, denen schön und stark Einzelschutings, dem Podcast Lebe Selbstvoll und weitere Projekte die Frauen auf ihrem Weg stärken.

00:57:46: Teile gerne diese Folge mit deiner Familie und deinen Freunden und hilf so dabei den Podcast Lebeselbst voll weiter in die Welt zu tragen!

00:57:54: Lass mir auch supergerne fünf Sterne da und teile deine Gedanken und Erfahrungen zum Thema auf Instagram et Transiska Günter Fotografie mit mir.

00:58:02: Ich wünsche dir alles Liebe, liebe selbstvoll deine Franziska.

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