#172 Schilddrüsenkrebs & ein Knoten in der Brust

Shownotes

* Schilddrüsenkrebs & ein Knoten in der Brust - im Gespräch mit Ajlo *

Mit 21 Jahren bekam Ajlo die Diagnose Schilddrüsenkrebs. Schon längere Zeit hatte sie Veränderungen an sich bemerkt. Sie nahm stark zu und erlebte ausgeprägte Stimmungsschwankungen. Zunächst vermutete sie einen Zusammenhang mit der Pille, die sie etwa ein Jahr zuvor verschrieben bekommen hatte. Doch auch nachdem sie diese wieder abgesetzt hatte, blieben die Veränderungen bestehen.

Ihre Mutter, die selbst mit 30 Jahren an Schilddrüsenkrebs erkrankt war, riet ihr schließlich, ihre Schilddrüsenwerte untersuchen zu lassen. Kurz darauf wurde bei Ajlo tatsächlich papillärer Schilddrüsenkrebs festgestellt.

Ihre Schilddrüse wurde entfernt und anschließend folgte eine Radiojodtherapie. Für die Behandlung musste Ajlo eine Woche isoliert im Krankenhaus verbringen, da ihr Körper in dieser Zeit radioaktive Strahlung abgab. Sie durfte keinen Besuch empfangen und auch der Kontakt zum medizinischen Personal war auf das Notwendige beschränkt. Ajlo hat diese Isolation bis heute als sehr belastend in Erinnerung.

Nach der Behandlung wurde sie auf Schilddrüsenhormone eingestellt und fand nach und nach wieder in ihren Alltag zurück. Doch sechs Jahre später, mit 27, folgte die nächste Krebsdiagnose.

Schon länger wurde ein Knoten in ihrer Brust beobachtet, der zunächst als Fibroadenom eingestuft worden war. Als der Befund bei einer späteren MRT-Untersuchung auffällig erschien, wurde erneut eine Gewebeprobe entnommen. Dieses Mal lautete die Diagnose: Brustkrebs.

Ajlo wurde brusterhaltend operiert und bestrahlt und begann anschließend eine Anti-Hormon-Therapie. Die Erkrankung und ihre Behandlung haben ihren Körper verändert, aber auch ihre Sicht auf das Leben.

In dieser Folge erfährst du: • wie Ajlo mit 21 Jahren die Diagnose Schilddrüsenkrebs bekam • wie sie die Radiojodtherapie und die damit verbundene Isolation erlebte • warum sechs Jahre später ein bereits bekannter Knoten in ihrer Brust erneut untersucht wurde • wie es zur Diagnose Brustkrebs kam • wie die Behandlung ihre Brust und ihren Blick auf ihren Körper verändert hat • warum sie sich entschied, die Anti-Hormon-Therapie abzusetzen • welche Erfahrungen sie während ihrer Reha machte • und warum Grenzen zu setzen für Ajlo zu einem wichtigen Thema geworden ist.

Ich hoffe sehr, dass auch diese Folge für dich wertvoll ist und du einige Impulse für dich selbst mitnehmen kannst.

Am 10. September um 19 Uhr findet der erste "Zurück zu dir" - Themenabend statt. Diesmal geht es um Trauer. Zu Gast ist eine Trauerbegleiterin, mit der wir darüber sprechen, welche Rolle Trauer im Leben mit und nach einer Krebserkrankung spielen kann. Der Abend ist kostenfrei und findet online über Zoom statt. Alle Infos und die Anmeldung findest du hier: https://www.franziskaguentherfotografie.de/zurueck_zu_dir

Wenn du Kontakt zu Ajlo aufnehmen möchtest, findest du sie auf Instagram @lotusimsturm. Schaue dich auch gerne bei der Selbsthilfekontaktstelle Kiss Mittelfranken e.V. um, alle Infos findest du hier: www.kiss-mfr.de

Wie immer freue ich mich riesig, wenn du deine eigenen Erfahrungen oder deine Gedanken zur Folge auf Instagram @franziskaguentherfotografie mit uns teilen möchtest, schreibe gerne in die Kommentare. Hinterlasse mir auch super gerne 5 Sterne und abonniere & teile den Podcast mit deinen Freunden und deiner Familie. So hilfst du dabei den Podcast LEBE SELBSTVOLL weiter in die Welt zu tragen.

Alle Infos zu meiner fotografischen Arbeit, den schön & stark Einzelshootings, dem Podcast "lebe selbstvoll" und den schön & stark Gruppenshootings findest du auf https://www.franziskaguentherfotografie.de

Ich wünsche dir alles Liebe, lebe selbstvoll, deine Franziska

Transkript anzeigen

00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Liebe selbstvoll, dem schönen und starken Podcast für mehr Selbstfürsorge.

00:00:17: Hier geht es um Frauen die an Krebs erkrankt sind – um die Erfahrungen, die sie während der Therapie gemacht haben, um ihre Sorgen und Nöte aber auch um mögliche Richtungswechseln, die eine Krebsdiagnose mit sich bringen kann!

00:00:30: Wir sprechen darüber, was dir das Leben erleichtern kann.

00:00:33: Welche Erkenntnisse betroffene Frauen im Laufe der Zeit gewonnen haben und wo die Prioritäten im Leben liegen?

00:00:39: Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Zuhören!

00:00:43: Hallo und herzlich willkommen!

00:00:45: Mein Name ist Franziska Günder-Güldenpfennig.

00:00:47: ich bin Fotografin und begleite Frauen nach einer Krebserkrankung dabei wieder einen neuen Blick auf ihren Körper zu finden.

00:00:54: Ich freue mich dass du eingeschalten hast.

00:00:57: Meine heutige Gesprächspartnerin ist Ailo.

00:00:59: Sie hat bereits zwei Krebsdiagnosen erlebt, mit gerade mal neunzehn Jahren, wenn ich richtig informiert bin, erkrankte sie an Schilddrösenkrebs.

00:01:07: Einige Jahre später kam dann eine weitere Diagnose dazu.

00:01:11: Wie Ailo diese beiden Erkrankungen erlebt hat und was sie in so jungen Jahren mit ihr und ihrem Leben gemacht haben?

00:01:18: Und wo sie heute steht darüber sprechen wir in dieser Folge!

00:01:21: Liebe Ailo schön dass du da bist herzlich willkommen.

00:01:24: Hallo liebe Franziske Ich freu mich auch dabei zusammen.

00:01:28: Du hast vor einigen Jahren die Diagnose Schilddrösenkrebs erhalten, wie war das damals?

00:01:36: Genau also es war im Jahr zwei tausend achtzehn wo ich das erste Mal mit der Krebsdiagnose schilddröschenkrebs eben ja konfrontiert wurde.

00:01:43: da war ich tatsächlich einen zwanzig Jahre alt und war frisch aus dem Elternhaus ausgezogen fast mit der Ausbildung als Speditionskauffrau fertig, genau.

00:01:56: Das hat mich ein bisschen dann getroffen weil ich das gar nicht so wahr haben konnte.

00:02:00: Es fing aber an dass mein Körper eigentlich schon die ersten Zeichen zeigte wie zum Beispiel ganz ganz viel Übergewicht also über Gewicht ohne dass sich eigentlich viel gegessen habe, viel geschlafen und ich war auch sehr sehr gereizt und tatsächlich sehr impulsiv und teilweise aggressiv des Verhalten durch man eigentlich nicht von mir kannte.

00:02:21: Und genau, da wusst ich dann irgendwie, stimmt das nicht.

00:02:23: Deswegen bin ich mal zur Nuklearmedizine und da kam eben die Diagnose

00:02:28: raus.".

00:02:30: Okay also du hast an dir selber eine Verhaltensänderung festgestellt?

00:02:34: Woher wusstest du denn, dass du dazu zu Nuklearmediziner musst?

00:02:37: Also ich glaube wenn ich jetzt merken würde, ich bin irgendwie gestresst oder zickig oder wie auch immer, dann würde ich im Zweifel wahrscheinlich erst einmal zum Hausarzt gehen.

00:02:48: Genau!

00:02:49: war dann das Glück, dass meine Mutter mir mal den Tipp gegeben hat ob ich vielleicht mal meine Schilddrüsenhormone abchecken lassen möchte.

00:02:57: Denn sie hatte lustigerweise das gleiche durchgemacht mit dreißig aber hat nie drüber gesprochen.

00:03:04: also wusste man nicht davon irgendwie Bescheid, aber sie hatte halt es schon irgendwie im Gefühl und ihre Intuition hat dann irgendwie gesagt erinnert mich das an mein altes Ich und deswegen hat sie mich dann einfach nur liebevoll dran herinnert ob ich nicht mal meine Schildlüsenhormone abchecken lassen möchte.

00:03:20: Das war eigentlich dann dank ihr, eigentlich.

00:03:24: Okay also deine Mutter hatte die gleiche Erkrankung wie du?

00:03:28: Genau ist aber nicht so offen damit umgegangen wie ich und das war auch ganz spannend diesen Prozess zu erleben bei ihr und auch bei mir und da konnten wir noch einmal ganz anders zusammenwachsen.

00:03:40: Ja, das glaub ich.

00:03:41: Aber wie war das für dich als deine Mutter dir dann erzählt hat?

00:03:44: Übrigens bei mir war damals das so und so.

00:03:47: Deswegen würd' ich dir raten, geh mal zu diesem Arzt!

00:03:49: Genau also das war für mich schockiert weil ich auch natürlich einen Mitgefühl hatte mit ihr und dachte mir wow da hast du aber auch was durchgemacht obwohl du eigentlich schon ein kleines Kind hattest und in einer Ehe und ... Also es war noch einmal ganz... Ich hab sie nochmal ganz anders kennenlernen dürfen als Mama glaube ich.

00:04:06: Das fand ich noch mal ganz schön stark schon durchgemacht hat und nicht so eben offen damit umgehen konnte wie ich jetzt.

00:04:14: Ja, also dann ist es deiner Mutter zu verdanken dass du den richtigen Arzt aufgesucht hast und dann wurden die Schilddrüsenhormone gecheckt.

00:04:24: Was ist dabei rausgekommen?

00:04:25: Hast du dann gleich die Diagnose bekommen?

00:04:27: oder ich weiß gar nicht, also mit Schilddröse kenne ich mich tatsächlich überhaupt gar nicht aus!

00:04:30: Ich weiß gar nichts was man da im Zweifel für Erkrankungen sonst noch haben kann aber ich würde vermutlich nicht gleich an Krebs denken.

00:04:37: Genau, also an Krebes hatte ich auch überhaupt nicht gedacht und erstmal wurde ich auch tatsächlich belächelt von der Ärztin weil sie sich dachten, dass sie sind doch so jung, was sollen Sie denn schon haben irgendwie?

00:04:46: Die hat mich auch nicht ernst genommen.

00:04:48: Ich habe aber dann eben gesagt, meine Mama hat wirklich ein ganz komisches Gefühl und ich würde mir wünschen dass sie mich jetzt da einfach untersucht.

00:04:55: Dann hat sie mit Blut abgenommen und hat einen Ultraschall an der Schilddüse mal gemacht und da hat sich ihr Blick geändert.

00:05:02: also sie hat dann gesehen, oh das sind irgendwie viele Knoten die da nicht hingehören hat dann eben gemeint vielleicht ist da doch was wir mal anschauen mussten und dann war sie auf einmal total freundlich und total anders drauf als vorher eben.

00:05:19: Und genau, ein paar Tage später kam dann das Blutergebnis und da waren halt auch die Werte.

00:05:24: sich war dann total in einer Unterfunktion.

00:05:27: Deswegen dann auch das Übergewicht, die Müdigkeit, die Reizbarkeit... Also das war dann Total logisch!

00:05:35: Dann kam raus dass ich eine Standsbiopsy machen muss und es war total unangenehm mit dieser Nadel im Hals.

00:05:44: Ja, komische Erfahrungen als ein einzigjähriges ich.

00:05:47: Aber genau da kam es dann wirklich ganz schnell raus dass das wirklich bösartig ist und ganz schnell heraus und gut halber aber ist mit einer Jodh Therapie und also so eine Radioyottherapie Und auch mit Schilddrüsen Hormonen dann fürs Leben.

00:06:02: Genau die wurde mir dann auch operativ entfernt.

00:06:05: Die Schildrüse also ich lebe ohne schilddrüsse sehr gut weiter

00:06:10: Krass.

00:06:11: Oder würde ich gerne noch ein bisschen genauer einsteigen?

00:06:13: Das ist ja wahrscheinlich dann nicht der Tumor selbst oder, der diese Verhaltensänderung macht sondern das ist dann einfach der veränderte Hormonspiegel, oder?

00:06:22: Genau also der gestörte Hormon-Spiegel hat es dazu gebracht dass sich meine Schilddrüse quasi selbst aufgefressen hat glaube ich.

00:06:31: Mein Arzt damals versucht mir zu beschreiben weil dass ich dieses Organ besitze, sagen wir es mal so.

00:06:40: Ich hatte ja noch gar keine Ahnung über meinen Körper und ich wusste nicht mal das die Schildrüse ist so wichtig ist und die ist wirklich unser Motor.

00:06:48: also das sagen die nur klären Medizin.

00:06:49: auch das ist unser Motor des Körpers.

00:06:52: also das steuert einfach die Hormone Und genau und auch jede zweite Frau hat tatsächlich Probleme mit der Schilddrüse.

00:07:00: also jetzt nicht grösartig aber Mit Schildrösen auch Hormon einnahmen nochmal extern Das ist ganz ganz bekannt.

00:07:07: So hattest du auch irgendwie eine Schwellung am Hals?

00:07:10: Ich hatte tatsächlich immer ein bisschen so Schluckbeschwerden, habe ich gemerkt.

00:07:13: Also dass sich irgendwie schwieriger schlucken kann und es kann gut sein, dass das eben diese Knoten waren die einfach meine... ja, die die Speiseröhre oder wie man sagt, ein bisschen eingeengt hatten.

00:07:24: also das kann auch echt so, na wie nennt man das.

00:07:28: damals wo was noch nicht so erkannt wurde Hatten damals die Frauen oft so große, angeschwollene Helzer?

00:07:36: Also ich weiß nicht, ob du das mal ...

00:07:38: Genau.

00:07:38: Das meine ich, dass man das auch irgendwie im Zweifel so sieht.

00:07:43: Genau also das ist wirklich dann aber im Alter erst wenn man das nie behandelt hatte da fängt es dann wirklich an irgendwann so riesig zu werden der Hals und wie von einer ganz fast irgendwie so ein bisschen kann man eigentlich sich vorstellen genau

00:07:56: Und wie war diese Radioiotherapie, von der du eben gesprochen hast?

00:08:01: Ist das dann eine Bestrahlung und du bekommst Jod-Präparate?

00:08:04: oder wie war das?

00:08:06: Genau, so.

00:08:07: Das ist ne Bestrahlung von innen würde ich jetzt mal so behaupten mit radioaktiven Jod.

00:08:12: also das ist so ne Riesentablette die man da einnimmt und man muss dann auch wirklich im Keller eines Krankenhauses für eine Woche lang in Quarantäne sein.

00:08:21: Und ich hab das dann ganz liebevoll so im Nachgang mein Lockdown, mein erster eigener Lockdown genannt weil es war wie ein Lockdown also die... Ich durfte keinen Besuch empfangen, ich durfte das Zimmer sieben Tage nicht verlassen als ich war ja radioaktiv.

00:08:35: Ich hatte ne Campingtoilette auch.

00:08:36: also es war alles echt nicht schön da drin und ...ich durfte auch also die Ärzte oder auch die Fliegerinnen, die durften auch nicht in mein Zimmer.

00:08:46: Also mein Essen wurde mir wirklich vor die Tür gestellt und oder auch nur reingeschoben.

00:08:50: also das war wirklich wie so ein Gefängnis für mich.

00:08:54: Und vor allem mit einundzwanzig war man halt eigentlich so einem... Man will halt ne?

00:08:58: Man will feiern!

00:08:59: Man will was erleben!

00:09:00: Man wird irgendwie mit den anderen Freunden einfach erwachsen werden oder halt noch dieses junge Alter einfach fühlen und spüren.

00:09:09: und irgendwie hat es mich psychisch ganz schön mitgenommen, da sieben Tage allein in so einem Krankenhauszimmer zu sein.

00:09:15: Wo überall nur irgendwelche radioaktiven Schilder hängen und man hat sich so komisch einfach gefühlt weil man dachte ich bin wie so ein, weiß ich nicht, wie so einen Alien der irgendwie gerade von diesem Welt abgesteckt.

00:09:27: also wirklich ganz ganz komisch war das.

00:09:30: Und genau ein Jahr später hatte ich dann eben nochmal eine für fünf Tage eine Radioyottherapie.

00:09:37: Dann musste ich noch mal eine kleinere Kapsel einnehmen und dann für fünf Tage nochmal diese Quarantäne durchmachen.

00:09:42: Und das war quasi die Behandlung.

00:09:44: also gut zu behandeln, kann ich eigentlich sagen?

00:09:47: Also ich musste keine Chemo machen.

00:09:49: Es hat echt nur gereicht die Operationen und auch diese Bestrahlungen.

00:09:55: Das heißt du hattest also einmal dieser Bestrahlung und ein Jahr später erst das zweite Mal.

00:09:59: wann wurde dir die Schilddrüse dann entfernt?

00:10:02: Die Schildrüse wurde mir Zwei Wochen nach der Diagnose schon entfernt, da war dann der OP-Termin.

00:10:10: Und ich würde sagen drei bis vier Wochen später war dann diese erste Bestrahlung und nach der bestrahlung begann nicht mit den Schildlüsenhormonen langsam damit man sich eben einstellt ohne Schildlüse zu leben.

00:10:22: Und ein Jahr später war die zweite Radiotherapie einfach als Vorsichtsmaßnahme.

00:10:27: also eigentlich waren sozusagen gar nicht so notwendig.

00:10:30: es war einfach als vorsichtsmassnahme das da wirklich nichts mehr da ist oder gestreut hat, oder?

00:10:37: Genau.

00:10:39: Also die Auswirkungen, die spürst du ja wahrscheinlich bis heute in dem du ja wie du ihm schon gesagt hast Hormonpräparate zu den nehmen musst.

00:10:47: Musstest du auch deine Ernährung anpassen?

00:10:51: Das habe ich glaube ich dann automatisch versucht einfach mich mit der Ernährungen auseinanderzusetzen weil rapide abgenommen hab dann plötzlich, wo alles mit den Schilddrüsenhormonen eingestellt war.

00:11:03: Habe ich dann fünfzig Kilo.

00:11:05: Boah!

00:11:06: Abgenommen.

00:11:06: also das war echt krass auch mein Körper wieder neu kennenzulernen und irgendwie... Mit der Ernährung mich einfach irgendwie anzufreunden weil da war ich noch ein bisschen unbewusst als Mensch Und habe auch Zigaretten geraucht zum Beispiel oder auch mal Alkohol getrunken beim Feiern oder so.

00:11:24: Also da war Ich noch ein bißchen unbewusster.

00:11:26: unterwegs ist wegen hatte ich da noch nicht so ganz die Ernährung für mich gefunden oder entdeckt erst tatsächlich seit ein, zwei Jahren.

00:11:35: Wenn du jetzt diese Hormonpräparate nehmen musst ist irgendwas anders.

00:11:39: also merkst du das?

00:11:40: Hast du danach schlagartig eine Stimmungsverbesserungen verspürt?

00:11:44: Also du hast ja ihm gesagt du hast super schnell abgenommen.

00:11:47: war alles andere dann auch wieder relativ schnell in som normalen Level?

00:11:52: Ja Genau, also es war total... Also ich war dann wieder leistungsfähiger.

00:11:57: Ich war wieder mehr in meiner Mitte konzentrierter.

00:12:01: Ich konnte wieder normal schlafen, also nicht mehr nur schlaffen sondern hab ganz normal nachts geschlafen und nicht nur tagsüber.

00:12:08: weil das war ja wirklich vor der Geschichte habe ich jetzt zwölf Stunden nach meiner Arbeit zum Beispiel habe ich mich hingelegt und zwölft Stunden durchgeschlafen.

00:12:17: Ganz, ganz komische Dinge die da mein Körper dann verlangt hat von mir weil er einfach nicht mehr weiter wusste.

00:12:23: Genau und nach der OP hat sich das wirklich alles verändert.

00:12:26: Das war total krass mit anzusehen und zu erleben.

00:12:29: Da hast du dich wahrscheinlich wieder gefühlt wie du selbst ne?

00:12:33: Obwohl wenn ich richtig informiert bin wächst ja so ein Schildtrösenkarzinomen sehr langsam wahrscheinlich.

00:12:39: also hast du das... schon einige Jahre in dir gehabt und dann, wenn du erst einundzwanzig warst.

00:12:44: Ich meine der Mensch verändert sich einer Pubertät eh ein bisschen.

00:12:47: ist das denn so dass man am Anfang irgendwie, dass du vielleicht dachtest, dass es die Pubertäte und gar nicht gewusst hast, dass auch anders sein kann?

00:12:56: Dass man leistungsfähiger ist, dass man weniger müde ist, daß man ausgeglichener ist usw.

00:13:03: Tatsächlich nicht!

00:13:04: In der Jugend hat war ich immer so'n produktiver total aufgeweckter mensch.

00:13:11: Ich vermute manchmal, ich hatte nämlich genau vor der Diagnose ein Jahr lang die Pille genommen und sie hat mir gar nicht gut getan.

00:13:19: durch diese pille fingen eigentlich die.

00:13:21: also eigentlich dachte ich dass die pille ja diese ganzen Nebenwirkungen das hatte vielleicht vergessen zu erwähnen.

00:13:26: Also ich hatte ganz oft das Gefühl dass die Genau die Pilleneinnahme eigentlich meine.

00:13:30: mein Übergewicht durch Wassereinlagerung habe ich mir gedacht ist es bestimmt gekommen oder Und hab sie dann nach einem Jahr abgesetzt, weil ich da eben in einer Partnerschaft auch war.

00:13:40: Weil's mir einfach nicht gut getan hat.

00:13:42: mit der Migräne und dieser Müdigkeit und diesem Übergewicht habe ich es eben abgesetzt.

00:13:46: Dann kam aber wirklich noch mal mehr Übergewichte dazu, obwohl ich sie hier abgesetzt hatte.

00:13:51: Deswegen war ja dieses Gefühl von meiner Mutter, schau dir das mal irgendwie Mediziner an genau.

00:14:00: Das heißt die Pille könnte ... eventuell so eine Art Wachstumsbeschleuniger gewesen sein?

00:14:07: Eventuell könnte ich mir schon vorstellen, also auch meine Nuklearmediziner mit dem ich ja immer noch einmal im Jahr in Kontakt bin.

00:14:14: Also mit dem verstehe ich mich auch total gut menschlich da bin ich sehr dankbar und der sagt dann auch das es hätte alles sein können, also es hätte das sein können aber auch sein können dass ich irgendwie bei meiner Mutter ja auch die gleiche Diagnose damals mit dreizig hatte dass das auch sein kann, weil wir kommen aus dem Balkan und meine Eltern waren aus dem Ex-Jugoslawien in Bosnien genau sind da aufgewachsen und geboren.

00:14:39: Und dass damals durch Chernobyl auch eventuell Schildriesen-Schäden entstehen konnten oder krankhafte Wachstumsstörungen eben in der Schildrise entstehen.

00:14:50: Dass es auch daherkommt und das fand ich dann total faszinierend, weil ich mir dachte... Ich war nicht mal auf dieser Welt wahrscheinlich, wo Chernobyl oder so eine Stadtküche nun hat!

00:14:59: Und finde es dann total krass, dass ich vielleicht auch davon irgendwie betroffen bin.

00:15:03: Weiß ich nicht?

00:15:04: Kann alles sein!

00:15:05: Aber der hat dann auf jeden Fall mir mehrere Möglichkeiten genannt und... genau.

00:15:10: Boah, krieg ich voll die Gänsehaut.

00:15:13: Okay.

00:15:14: Du hattest dann ja irgendwie wieder einen Weg gefunden dich selber neu kennenzulernen aber das war ja danach nicht einfach so, dass das Ganze vorbei war.

00:15:24: ne du musst jetzt diese Hormonpräparate nehmen.

00:15:27: Du hast also Schritt für Schritt irgendwie wieder in so einen normalen Alltag gefunden, aber du hast ja noch mal eine Krebsdiagnose bekommen.

00:15:37: Genau!

00:15:38: Also nach dem Schildkrisenkrebs war ich dann voll in so einem... Ich musste mich dann kennenlernen weil ich war ja dann ne?

00:15:45: Ich war dann total... Ich muss mich kennenlern und ich muss mich finden.

00:15:48: wer bin ich?

00:15:49: was mache hier?

00:15:50: warum?

00:15:50: was ist mein Lebenssinn?

00:15:51: da habe ich mich angefangen ganz intensiv mit solchen Fragen zu beschäftigen Hab dann auch mein Job gekündigt als Speditionskauffrau und hab dann eine Ausbildung als Erzieherin tatsächlich gemacht.

00:16:03: Also habe mein Leben irgendwie typisch nach einer Krebsjagd sein Leben komplett umzukrempeln oder den Lebensentzusuchen, genau das war bei mir.

00:16:12: Hab alle ein bisschen abgeschreckt mit dieser kompletten Umwandlung aber es war wichtig und richtig für mich und dafür bin ich dankbar.

00:16:20: Genau, hab dann mein Leben eigentlich total schön aufgebaut.

00:16:23: War mit mir auch in meiner Mitte und war ein sehr optimistischer und glücklicher Mensch bis letztes Jahr eingetroffen ist.

00:16:32: Letztes Jahr war ich sechs Jahre offiziell krebsfrei.

00:16:37: Da hat mir noch mein Nuklear-Mediziner sogar so mit einem Lächeln gratuliert.

00:16:42: Sechs Jahre sind schon rum und ich war total glücklich.

00:16:46: Dann begann im Februar irgendwie ... Alles mit einer Grippe, die mich total niedergeschlagen hat und ich war dann auch mit einem Herzbeutel Entzündung im Krankenhaus im MRT und alles drum und dran zu begannen erst mal das letzte Jahr.

00:17:02: Und ja und dann kam eben zwei Monate später die Krebsdiagnose Brustkrebs dann irgendwie raus und es war für mich dann oh nee also nicht schon.

00:17:11: ich wusste nämlich genau was jetzt auf mich wieder zukommt.

00:17:14: Ich weiß dass ich mich wieder komplett verändern werde für innere Kämpfe haben werde.

00:17:19: Also ich hatte wirklich keinen Bock draufmerken, also... Ich war total... Ich hatte kein Bock!

00:17:24: Ich war aber auch geschockt weil ich mir dachte hey, ich bin jetzt siebenundzwanzig, also es reicht's doch auch mal.

00:17:29: Ich möchte jetzt auch mal irgendwie keinen Krebs haben irgendwie.

00:17:32: Genau, aber tatsächlich war das dann auch gruselig, weil diesen Knoten hatte ich schon seitdem ich siebzehn war in der Brust.

00:17:41: und der war jährlich unter Beobachtungen, unter Kontrolle bei meiner Vorsorgeuntersuchung.

00:17:46: Bei meiner Gynäkologin hatte auch schon zwei Standsbiopsien hinter sich wo alles unauffällig war.

00:17:53: nur ein Fibroadenon war also eine gutartige Flüssigkeitsansammlung oder so Züste.

00:18:00: Also Alles Gut Eigentlich bis dann eben letztes Jahr das dann doch Entbösartige umgeschlagen hat Und Dann Doch zu Brustkrebs sich entwickelt Hat und es War halt echt Blöd, ich darf das eigentlich kann jetzt nicht sein.

00:18:13: Das war ja so ein vertrautes Ding eigentlich in meiner Brust mit dem ich die ganze Zeit gelebt habe.

00:18:17: Angst frei aber genau deswegen War das ein riesengroßer Schock letztes Jahr für mich.

00:18:24: Hat sich das denn verändert dieser Knoten?

00:18:27: Genau also der hat sich Weiß es nicht wie ich auch mit dem Thema mit er.

00:18:32: also Ich vermute manchmal auch dass bei mir ist auch mit der Impfung.

00:18:37: Ich habe das Gefühl, nach der Impfung hat sich da auch noch mal vielleicht was verändert in meinem Körper.

00:18:46: Weil ich ja dann auf einmal gemerkt hab dieser Knoten wächst, obwohl er nie gewachsen ist.

00:18:51: und dann bin ich eben nochmal zur Gynäkologin.

00:18:54: die hat gemeint nöd es immer noch alles unauffällig.

00:18:57: und dann eben halbis Jahr später hatte ich eine Herzbeutel Entzündung nach einer Grippe und war dann im MRT.

00:19:03: Und im MRt kam dann raus dass dieser Knuten nicht so gesund ausschaut, meinte der Arzt.

00:19:09: Und dann habe ich halt gemeint, nee, das ist alles okay?

00:19:11: Das ist ein Fipro-Arteno, meine Gynäkologin weiß Bescheid und die Standsbiopsien waren ja auch alle negativ oder halt

00:19:17: gutartig.".

00:19:18: Dann hat er wirklich gesagt, ne, ich würde das anschauen lassen.

00:19:21: und dann hat auch meine Tante zu mir gesagt weil sie bei Radiologen arbeitet bitte, bitte lass es nochmal anschauen!

00:19:28: Und dann bin ich eigentlich wieder wegen einer Intuition von meiner Tante oder von meiner Mutter, wieder zum Arzt und habe gesagt so.

00:19:34: Ich möchte jetzt bitte noch mal eine Standsbiopsy, ich möchte irgendwie schauen, hat sich das entwickelt?

00:19:38: Weil irgendwie hab' ich jetzt Angst dass es doch irgendwie nicht so richtig ist in der Brust.

00:19:44: Ja und dann ging das alles ganz schnell!

00:19:46: Dann war eben diese Stands-Biopsy die dritte Stands Biopsy dann doch positiv Tumor der dem Stadion eins.

00:19:56: also es war noch nicht wirklich weit fortgeschritten aber es hat eben begonnen sich zu einer zu klebsen entwickeln und das war halt wirklich Schockierend für mich, weil ich dann gar nicht ganz verstanden habe was.

00:20:08: darauf hab ich ihn jetzt falsch gemacht.

00:20:10: Also weil ich mich ja gesund ernährt habe Ich habe abgenommen, ich habe dies und das Und es war dann wirklich so ein Stoppmoment und auch so eine Wut in mir da ich mir dachte ich habe mich doch jetzt so verändert wieso wieder ich?

00:20:20: Es war sehr verwirrend.

00:20:22: alles

00:20:23: Was mich daran so ein bisschen wundert ist, also eigentlich kann sich am Fibroadenom nicht plötzlich in Krebs verwandeln.

00:20:29: Das sagt man ja ne?

00:20:30: Dass ein Fibroidenum nicht plötzlich zu Krebs wird!

00:20:33: Wie kann das dann sein dass da vorher ja sogar eine Gewebeprobe entnommen wurde und es gutartig war und jetzt auf einmal zu einem Tumor geworden ist?

00:20:44: Ja, das hat die Ärzte auch bewundert.

00:20:46: Da konnte mir keiner genau... Also ich hatte auch das Gefühl Ich hab dann auch meine Gynäkologin, also die damalige habe ich dann auch ganz mutig verlassen.

00:20:56: Also ich hab dann gesagt, ich vertraue ihn da irgendwie einfach nicht mehr und weil sie mich dann auch nicht mehr ernst genommen hat, weil sie dann auch meinte... Also sie hat dann irgendwie versucht natürlich sich da auch rauszureden und hat dann auch noch nicht ganz verstanden wie kann das passiert sein dass zehn Jahre lang dieses Ding in einer Brust ist aber sich nie bösartig entwickeln hätte sollen oder können, oder laut der Schulmedizin.

00:21:19: Aber es war dann wirklich Krebs und keiner konnte mir eigentlich bis heute erklären warum weshalb wieso?

00:21:27: Und das sind halt dann eben so Theorien die ich mir dann natürlich versuche irgendwie.

00:21:33: Also ich versuch ganze Zeit natürlich nicht ganze zeit aber immer noch manchmal wie hätte... Wie konnte das passieren?

00:21:38: Wie konnte ich nochmal Krebs kriegen?

00:21:40: obwohl das ja alles unter Beobachtung war habe ich ein bisschen meinen Vertrauen tatsächlich verloren in die Schulmedizin.

00:21:47: Also nicht komplett, aber so ein bisschen schon und deswegen versuche ich mich dann natürlich auch mit anderen Methoden oder der Alternativmedizin nicht zu belesen.

00:21:59: Du hast eben schon gerade eine Impfung erwähnt.

00:22:01: was für eine Impfungen meinst du?

00:22:02: Die Corona-Impfung?

00:22:04: Genau genau also ich war ja damals dann wirklich in meinem Prozess nach dem ersten Krebs dann mit dem Job wechseln.

00:22:12: Mit der neuen Ausbildung und hab versucht wirklich alles anders zu machen, alles neu zu machen.

00:22:18: Und dann kam eben auch dann der Corona-Lockdown genau während meiner Ausbildung oder meinen Ausbildungsstaat.

00:22:24: und dann wurden wir so ein bisschen gezwungen weil wir waren dann auch im erzieherischen pädagogischen und optpflegerischen Beruf und wurden ja irgendwie auch.

00:22:34: wie soll ich sagen es wurde halt ein bisschen Angst gemacht dass wir es sein könne, dass wenn wir uns nicht impfen.

00:22:39: Dass wir die Ausbildung nicht weitermachen können und ich habe mich tatsächlich so ein bisschen dann leiten lassen weil's dann auch hieß ja als Risikopatient man hatte schon mal Krebs vielleicht keine Ahnung macht das vielleicht Sinn.

00:22:51: also Ich war dann sehr verwirrt und hab mich eigentlich gegen meinen Willen einfach impfen lassen damit ich halt mein Weg weitergehen kann dass mir meine ausbildung bleibt dass sich Vielleicht gesund bleibe ich weiß es nicht.

00:23:03: ich habe dann einfach mitgemacht Und hat sie mir dann einfach verabreichen lassen.

00:23:08: Das war zwar nur eine, aber trotzdem fand ich es eben komisch.

00:23:12: Dass sich dann innerhalb von zwei drei Jahren dann eben dieser Fibro-Adenom doch bösartig entwickelt hat.

00:23:19: und das war so.

00:23:19: meine Theorie könnte sein muss aber natürlich nicht.

00:23:24: am Ende werde ich's wahrscheinlich nie wirklich herausfinden.

00:23:26: Ja, ich glaube auch diese Maßnahmen die damals so ergriffen wurden und auch dieser Druck sich impfen zu lassen sind alles Dinge, die wir alle noch aufarbeiten dürfen würde ich jetzt einfach so stehen lassen.

00:23:41: Okay, du hast dann also die Diagnose bekommen es ist ein bösartiger Tumor noch im Stadion eins das heißt nur lokal begrenzt auf diese eine Stelle.

00:23:52: genau.

00:23:53: wie ging das weiter?

00:23:55: Genau das ging dann eigentlich auch ganz schnell.

00:23:56: da wurde mir gesagt, ob ich Zeit hätte mich eigentlich schon nächste Woche eben operieren zu lassen oder noch warten möchte.

00:24:04: Habe ich das nicht mehr?

00:24:05: Dann soll dieser Knucken jetzt einfach raus.

00:24:08: Genau und es hieß dann aber schon also es wird eine OP geben... ...und höchstwahrscheinlich auch noch Bestrahlungen im Anschluss und eben eine Anti-Hormontherapie.

00:24:17: Das wurde mir dann so gesagt.

00:24:18: Also ohne Chemo war ich auch ganz... Ja auch dankbar, dass ich da jetzt wieder einen Krebs hatte mit dem mich eigentlich ganz gut behandelt werde.

00:24:30: Trotzdem hatte ich dann eben nach der OP dann wirklich dadurch das auch die Hauptwächter also die Lymphknoten in der Achsel entfernt wurden hat sich dann schon meine Probleme mit den Heben des Arms und allgemein... Die Wuntheilung und alles war halt alles ein bisschen sehr sage ich mal.

00:24:47: aber Für mich war es so, dass ich irgendwie meine Weiblichkeit durch diese Operation lange Lange für mich verloren habe oder nicht gesehen hab.

00:24:55: Weil die Narbe halt doch irgendwie einfach was macht mit einem anderen Brust?

00:25:00: also irgendwie als junger Mensch auch für mich war so mein meine Brust schon auch etwas... ...für mich Schönes und Weibliches und Ich habe auch eine große Brust wenn ich das sagen darf.

00:25:09: Und genau plötzlich war sie so verunstaltet hatte ich das Gefühl Sie waren nicht mehr irgendwie meine Bruste Das war auch nicht mehr mein Pipro-Adenom was da drin war, da war alles irgendwie wie kernsaniert.

00:25:20: Also es war total ganz komisch das Gefühl mich da anzuschauen.

00:25:25: und ganz schlimm war's dann eben nach den Bestrahlungen.

00:25:27: also diese zwanzig Bestrahlung haben vor allem zwar ja auch Sommer ich hab viel geschwitzt die Haut ist sehr sehr viel aufgegangen hat auch geschimmelt habe ich immer gesagt.

00:25:40: aber es war halt ein Pilz oft Schmerzhaft sage ich jetzt mal nach den Bestrahlungen mit der offenen Haut und genau

00:25:49: das klingt geruselig.

00:25:52: Ja doch, es war eine gruselige Zeit kann man schon wirklich so sagen

00:25:56: Man kann die haut ja auch irgendwie schützen.

00:25:58: wurdest du da gar nicht informiert oder beraten was du machen kannst um dass wir eben möglichst wenig darunter leiden zu müssen.

00:26:07: Ja es wurde ein bisschen suggeriert, dass ich ein kleiner hoffnungsloser Fall bin weil ich eben so schwitzig bin.

00:26:11: Und dieses Schwitzigsein habe ich ja durch meine nicht vorhandene Schildrüse.

00:26:15: also ich hatte dann einfach... Bin ich halt einfach ein bisschen schwitziger unterwegs, sag' ich jetzt einfach.

00:26:21: Das ist halt immer ein bisschen wärmer als zu kalt und das war halt schon das Problem.

00:26:26: Also das hat sich schon bei der ersten Untersuchung gesagt meiner Haut bevor die Bestrahlung in los ging hat sie's schon gesagt.

00:26:34: höchstwahrscheinlich ein bisschen schmerzhaft sein mit Verbrennungen, weil sie einfach eine feuchte feuchtere Haut haben als andere.

00:26:40: Und ich durfte auch keine Cremes nutzen.

00:26:42: Ich durfte kein Baby-Puder oder so.

00:26:44: also nichts duft der auf die Haut.

00:26:48: Deswegen habe ich dann einfach nur Wasser genutzt und hab es einfach nur ausgehalten.

00:26:53: und was aber geholfen hat waren dann zum Schluss wirklich so Salben, die ich damit gekriegt habe gegen eben den Pilz, Die wunden und am Ende bin ich dann wirklich einfach ans Meer gefahren.

00:27:07: Und hab mich dann vom Wasser von der Luft, einfach von dem Meeresluft irgendwie heilen lassen.

00:27:14: Das hat am besten meiner Haut getan.

00:27:16: also das war das Beste was sich dann nach den Bestrahlungen machen konnte an's Meer zu fahren.

00:27:22: Aber das ist ja auch psychisch finde ich eine totale Zumutung wenn du weißt du gehst dahin musst da zwanzig mal hingehen und es wird jedes Mal noch mal schlimmer oder?

00:27:33: Ja, also danke dass du das ansprichst weil ich mir... Ich hab mich also Hut ab an alle Frauen oder Menschen die gerade so was durchmachen.

00:27:42: Weil es ist wirklich krass!

00:27:44: Also wirklich krasser da jeden Tag hinzufahren außer am Wochenende und sich dahin zu legen.

00:27:50: und zehn Minuten Es sind zwar nur zehn Minuten jetzt bei mir waren's immer nur zehn minuten die eine Bestrahlung aber es war trotzdem mutig dass man täglich dahin gefahren ist.

00:27:58: Aber ich hatte auch das Gefühl Das ich in dieser Zeit einfach nur funktioniert habe.

00:28:03: Also in meinem Kopf war einfach nur, du machst es jetzt damit du wieder gesund wirst.

00:28:06: Dass du wirklich krebsfrei bist und bleibst und dafür machst du das jetzt.

00:28:10: also ich habe da eigentlich nicht mehr viel darüber nachgedacht aber trotzdem im Nachgang dachte ich mir wirklich ganz schön krass und bisschen verrückt jeden tag seine Haut so schädigen im Endeffekt für seine Gesundheit.

00:28:28: Kennst Du schon zurück zu dir?

00:28:31: Zurück zu dir, das sind meine kostenfreien Online-Abende für Frauen die selbst an Krebs erkrankt sind oder waren.

00:28:38: Wir sprechen über Themen, die im Leben mit und nach einer Krebserkrankung eine Rolle spielen können.

00:28:43: Zu einigen Abenden lade ich Gäste ein, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu einem bestimmten Thema mitbringen welcher zurück zu dir Abend als nächstes stattfindet und wie du dich anmelden kannst.

00:28:54: Das erfährst Du über den Link in den Show Notes.

00:28:59: Hast Du Dich dann auch irgendwann krank gefühlt?

00:29:01: Die ganze Zeit

00:29:03: Die ganze Zeit.

00:29:04: Ich

00:29:04: habe mich, glaube ich seelisch kränker gefühlt als sich körperlich vielleicht war.

00:29:08: aber ich hab also letztes Jahr habe ich irgendwie einfach einen kompletten Bruch noch mal gehabt weil ich mir einfach... Ich hatte dann glaube ich auch diesen den ersten Krebs noch einmal miterlebt hat das Gefühl.

00:29:20: Ich hatte einfach den ersten Krebs noch nicht so ganz verarbeitet, hatte ich gespürt und irgendwie war es dann dass ich ganz viele Themen die ich vielleicht verdrängt hatte nochmal neu anschauen durfte und noch mal in den arbeiten durfte.

00:29:33: Ich hatte viel inner der Arbeit das letzte Jahr, dafür bin ich dankbar aber es war wirklich schmerzhaft und nicht einfach für mich.

00:29:42: Du hast dann diese zwanzig Bestrahlung irgendwann hinter dir gehabt bist du ans Meer gefahren dein Körper konnte ein bisschen sich erholen?

00:29:49: Du hast eben auch von einer Anti-Hormontherapie gesprochen Und du hattest ja davor gesagt du musst jetzt immer Hormonen nehmen weil die Schilddrüse entfernt wurde.

00:30:00: Widerspricht sich das nicht irgendwie?

00:30:03: Ja, also stand.

00:30:05: jetzt kann ich auf jeden Fall sagen... Ich habe die Anti-Hormontherapie abgebrochen weil ich eben letztes Jahr dann im Juli mit ihr begonnen hatte und ich hab es einfach nicht vertragen.

00:30:16: Ich habe alle fünf Minuten dauerhaft geschwitzt eigentlich.

00:30:20: Ich war sehr gereizt, sehr impulsiv.

00:30:23: meine Schilddrüsenhormon-Tabletten mussten bestimmt in dem letzten Jahr viermal umgestellt werden, weil sich das eben nicht so richtig vertragen hat finde ich.

00:30:33: Also ich habe es immer wieder.

00:30:34: mit Herzrasen hatte ich dann Probleme, dann war ich wieder an der Überfunktion und dann war er wieder in der Unterfunktion.

00:30:40: Das war so grausig dieses Jahr für mich mit meinen Hormonen dass ich dann wirklich vor zwei Monaten beschlossen hab, dass ich diese Antihomontherapie abbreche und einfach versuche mit Bewegung und Ernährung mein Lebensstil und einfach eine erneute Krankheit zu vermeiden, aber am Ende kann ich das mit Anti-Hormontherapie oder ohne Anti-homontherapeut nie hundertprozentig steuern.

00:31:02: Und mir ist mein Leben einfach wichtiger.

00:31:06: also mein Gefühl fürs Leben ist wichtiger als dass sich irgendwie mehr oder länger leben kann wenn nicht diese Anti- Hormon Therapie fünf Jahre jetzt durchziehe.

00:31:15: Das habe ich jetzt nicht entdeckt weil ich konnte wirklich nicht mehr Nebenwirkungen lieben.

00:31:19: wie andere jetzt zum beispiel besser damit leben können, konnte ich es halt überhaupt gar nicht mehr.

00:31:26: Das klingt irgendwie finde ich total traurig und das klingt auch wie eine absolute Qual.

00:31:33: ja also zwar eine absolute qual Und da ist man dann auch.

00:31:39: also ich war total genervt von mir weil ich mir dachte so jetzt bist du irgendwie echt in so einer Opferrolle Und was musst du tun, damit du jetzt wieder in deine Schöpferkraft kommst?

00:31:47: War immer in meinem Kopf.

00:31:50: Ich hab's wirklich probiert und ich wollte es durchziehen und habe mich dann auch teilweise geschämt diese Antihormontherapie abzubrechen weil ich mir dachte oh Mann die Ärzte wollen wir zu helfen Die Schulmedizin möchte mir helfen Andere Frauen machen das gerade auch durch und schaffen das und ziehen das durch und ich habe mich richtig Schwach und auch ein bisschen beschämt gefühlt, weil ich mir dachte was bist du denn für... ...ein schwacher Mensch.

00:32:17: Doch das hat mich ganz oft begleitet.

00:32:18: aber jetzt seit zwei Monaten kann ich wirklich sagen wie sich mein Körper wieder aus diesen Wechseljahren... ...wieder in meinen Zyklus finden.

00:32:26: kann ich sagen es war eine gute Entscheidung.

00:32:28: wenn ich hab's versucht einen Jahr lang Und habe einen jahrlang mit diesem schlimmen Nebenwirkungen gelebt und ist in Ordnung diese Entscheidung für mich und mein Körper individuell zu treffen.

00:32:41: Hast du denn in deiner Familie auch schon Brustkrebsfälle oder bist du die erste, die ja an Brust Krebs erkrankt ist?

00:32:49: Also bekannt bin ich jetzt wirklich... also nur ich in der Familie, die jetzt wirklich so eine Diagnose hat.

00:32:55: Aber meine Tante hatte schon eine Art Vorstufe auf schon genau aber es war noch nicht wirklich ... also so Knötchen in der Brust- oder Fibroadenome haben wir auf jeden Fall schon immer wieder gehabt, aber jetzt nicht wirklich dass es krebs war.

00:33:14: Nachdem du dann mit dieser Akuttherapie durch warst, also brussterhaltende Operationen, Bestrahlung und die Antihormontherapie?

00:33:23: Wie ging dein Leben dann weiter?

00:33:24: Hast Du eine Anschlussheilbehandlung gemacht?

00:33:26: Warst Du zu Reha?

00:33:28: Genau!

00:33:28: Ich habe dann durch die Strahlentherapeuten eine Reha mir aussuchen dürfen und hatte da noch eine und das war leider der nächste Flop.

00:33:39: Also irgendwie die, ich sag's ja letztes Jahr.

00:33:41: Aber ich hab das alles anscheinend gebraucht weil es war dann so dass ich eigentlich eine Zusage hatte von der Klinik wo ich ihn wollte und drei Tage vor Anreise eigentlich habe ich dann halt mal angerufen um höflich nachzufragen wann ich denn eigentlich genau da sein soll weil ich noch kein Brief gekriegt hab wie abgesprochen Und hat sie mir einfach am Telefon gesagt dass ich zu dick bin für diese Einrichtung.

00:34:07: Also wirklich das Wort dick gesagt und ich dachte mir, äh... Ich habe jetzt so viel schon abgenommen.

00:34:12: Also dick bin ich jetzt nicht mehr!

00:34:14: Ja, ich bin eins, dreiundachtzig groß.

00:34:16: Ich bin eine sehr große Frau in Kurwick aber ich bin jetzt nicht ... also ich hab mich sehr beleidigt gefühlt.

00:34:21: Aber gut, sie meinte es ist da irgendwie untergegangen weil die wollten mir das eigentlich so sagen.

00:34:27: Die haben mich eigentlich nicht angenommen und ich dachte mir komisch, weil ich habe ja die Zusage hier vor mir liegen.

00:34:33: Das war dann einfach so Weil dann hat meine Rentenversicherung sich darum gekümmert, mir schnell so schnell wie möglich eine Reha zu finden.

00:34:40: Und da kann man sich jetzt denken, wie schnell ich dann eine Rehar gekriegt habe?

00:34:44: Sehr schnell!

00:34:45: Aber was für eine Reher ist denn die andere?

00:34:49: Also es war... Ich war kurz und knapp in einer Einrichtung im tiefsten Thüringen mit Menschen, die... ...achtzig Prozent männlich waren und zwischen sechszig und... Also ich war.

00:35:07: alle Therapeuten, die mich da gesehen haben oder Ärzte.

00:35:09: Die haben sich gedacht was macht hier?

00:35:11: und ich habe mich das auch gefragt.

00:35:14: Aber ich hab es durchgezogen.

00:35:15: Ich war da und hab da echt nochmal anders lernen können Auch für mich Grenzen zu setzen.

00:35:20: also weil ich oft sexuell belästigt wurde.

00:35:23: Also ich wurde oft als frisches Stück Fleisch benannt.

00:35:27: Von den Männern die da waren?

00:35:29: Und

00:35:31: die saßen da mit ihren Krückstöcken und haben mich einfach begafft.

00:35:36: Frischfleisch, wie du dich angelächelt oder also eigentlich ein bisschen schlimmer, aber gefiffen oder auch tatsächlich zu meinem Tisch gesetzt am Abend... Also zum Abendessen an meinen Tisch gesetzt und gefragt ob ich ihr Kurschatten werden möchte?

00:35:51: Ich wusste nicht, dass es gar was einem Kurschatten ist.

00:35:56: Ich musste das ugeln!

00:35:58: Und dann war ich in meinem ... immer so frustriert und hab gegoogelt, was ist denn ein Kurschatten?

00:36:02: Und dann habe ich das gelesen.

00:36:04: Also ich dachte mir jetzt, wo bin ich hier gelandet wirklich!

00:36:07: Das war mein Lieber.

00:36:09: Ja, jetzt kann ich aber auf jeden Fall lieber machen.

00:36:14: Aber gerade wenn du selber ja in so einem schwachen Moment bist, da passiert dir noch sowas.

00:36:19: herzlichen Glückwunsch also um Antwerp Amster.

00:36:23: Ja genau.

00:36:24: Ich habe mich auf jeden fall geträgt und ich habe auch trotzdem auf wertvolle Gespräche und Menschen kennengelernt.

00:36:31: Also es hat mir auch irgendwo trotzdem geholfen, weiterzukommen für mich und hab das Beste draus gemacht für die Reha.

00:36:36: Und die Natur war auch sehr heißam!

00:36:39: Ja, Thüringen ist landschaftlich sehr schön ne?

00:36:44: Hast du denn – weil Du das jetzt grad sagst, dass Du da in dieser Reha warst – hast Du gar nicht andere Frauen kennengelernet an Deinem Alter, die eine ähnliche Diagnose hatten, die vielleicht sogar auch schonmal Schildrösenkrebs

00:36:55: hatten?!

00:36:56: Also ich habe mich dann tatsächlich nach Teriha, weil ich da wirklich so stark das Bedürfnis hatte, mich mit irgendwie Gleichgesinnten zu connecten.

00:37:04: Habe ich dann für hier in... also ich komme ja hier aus dem... Ich glaube das darf ich schon sagen oder woher ich komme?

00:37:11: Natürlich!

00:37:13: Genau aus Nürnberg komm' ich ja und hier in Nürmberg gibt's eine total tolle... Also die heißen Kismittelfranken kann nicht einfach empfehlen, weil sie haben total viele verschiedene Selbsthilfegruppe und da habe ich eben meine gefunden für junge Menschen mit Krebs.

00:37:28: Und ja, war da total dankbar weil ich da mich einfach mit Gleichgesinnten austauschen konnte auch mit Frauen mit Brustkrebs die nicht viel älter sind als ich.

00:37:38: Ich hab tatsächlich jemanden kennengelernt ganz kurz, die auch schon mal einen Schilddrüsenkrebs hatte aber eine andere Form.

00:37:44: also es gibt ja auch Unterschiede, ich weiß nicht ob ich das erwähnt hat, aber ich hatte ein Papillären-Schilddrüsenkazinum... Also es gibt glaube ich noch drei vier Andere wenn ich mich nicht täusche.

00:37:54: Und genau die andere Person hatte dann eben eine andere Art und da konnten wir uns trotzdem aber gut verstehen, aber leider ist der Kontakt nicht beibehalten.

00:38:05: Jetzt versuche ich tatsächlich hier in Nürnberg eine eigene Austauschgruppe zu organisieren mit Kreativworkshops und irgendwie eine Freundschaft entwickeln zu lassen, eine Gruppe zu haben wo man einfach Themen mit denen wir uns beschäftigen leider müssten oder müssen, dass wir uns da irgendwie ein Halt geben können und uns austauschen können.

00:38:27: Da bin ich grad dabei Stück für Stück was zu organisieren und genau hoffe das sich da vielleicht an meine Gleichgesinnten finde.

00:38:35: Großartig!

00:38:37: Finde ich richtig gut.

00:38:38: Das hilft ja dir und es hilft auch den Betroffenen.

00:38:42: Da kann man glaube ich ganz viel für sich selber rausziehen.

00:38:47: Genau

00:38:49: Du hast dann in Nürnberg also angefangen dich mit anderen zu connecten, die was Ähnliches erlebt haben wie du.

00:38:57: Aber wie ging denn dein Leben nach der Reha dann weiter?

00:39:02: Also hast du überhaupt deine Ausbildung beendet?

00:39:05: Bist du jetzt Erzieherin arbeitest du mit Kindern zusammen?

00:39:08: Wobei du jetzt wahrscheinlich eher noch zu Hause bist und auch nicht wieder arbeiten bist oder?

00:39:12: Das ist auch lustig weil ich habe mich schon wieder komplett weiter in Begrütung verändern müssen.

00:39:17: Ich arbeite jetzt in einer Arztpraxis für Gynäkologie.

00:39:24: Bisschen anders?

00:39:25: Ja,

00:39:26: ein bisschen anders!

00:39:27: Also ich habe jetzt mein sozialen Beruf und meinen wirtschaftlichen Beruf vereint die ich erlernt habe Und bin jetzt quasi so Praxisorganisation.

00:39:36: also ich organisiere die Termine für andere Frauen Ich berate viel, ich lerne gerade viel über die Medizin- und die Schulmedizin.

00:39:45: Also in dieser Welt bin ich grad sehr, weil ich irgendwie tief des Bedürfnis hatte da auch noch mal mein Wissen zu erlangen und für mich vielleicht ein bisschen was mitzunehmen und abzuwägen.

00:39:55: Und genau!

00:39:56: Ich bin da echt raus aus der Jugendarbe... also ich war an der Jugendhilfe im Wohnheim für Kinder- und Jugendliche mit Behinderung, also geistiger und körperlicher Behinderungen.

00:40:06: Das hat mir lange, lange Spaß gemacht.

00:40:08: aber ich konnte dann einfach auch fremd aggressiven verhalten oder herausfordernden Verhalten nicht mehr umgehen, weil ich einfach auch angst hatte.

00:40:17: Irgendwie vor Schläge auf meine Brust hat es da nichts mehr so ein wohliges Gefühl dabei und aber auch durch die Psyche.

00:40:25: also man hat dann noch mal einen anderen Druck und nochmal eine andere Belastung psychisch Die ich einfach durch diese Anti-Hormontherapie nicht mehr so geben konnte.

00:40:34: Also ich konnte da nicht mehr geduldig glaube ich sein Und hatte einfach auch Angst wieder in diesen Job zu kehren.

00:40:39: deswegen hatte ich dann bevor ich überhaupt wieder in den Job gegangen bin gekündigt.

00:40:44: Und durch Zufall eben hat mich dann meine neue Gönäkologin gefragt, ob ich mir vorstellen könnte bei ihr zu arbeiten und es war dann eigentlich ganz perfekt.

00:40:55: also es lief dann alles genauso zeittechnisch wie es nicht besser laufen hätte können und dann habe ich wirklich im Januar dort einen neuen Anfang gehabt

00:41:05: als schön

00:41:06: Genau als Praxisorganisation.

00:41:09: Und es fühlt sich immer noch gut an?

00:41:11: Ja, es fühlte sich gut an weil ich jetzt immer mehr mich auch sicher fühle in dieser neuen Arbeit und auch mehr Wissen für mich erlangt habe und auch so abwägen konnte mit der Anti-Hormontherapie und viel Gespräch... ...und wirklich von Mensch zu Mensch nur von Frauenärzins zur Patientin sondern ich konnte dann auch menschlich mit ihr nochmal anders reden und sie kannte mich ja nun auch nochmal ganz anders, also ich war ja ihre Patientin und ihre Mitarbeiterinnen.

00:41:39: Und dann konnte sie da noch mal auch anders mit mir sprechen und mich auch miterleben.

00:41:44: Das fand ich sehr wertvoller.

00:41:45: Also das ist nicht die Norm natürlich.

00:41:49: Da hatte ich vielleicht auch Glück genau.

00:41:51: Okay aber das bedeutet dann auch dass du relativ schnell nach deiner Reha wieder arbeiten gegangen bist oder?

00:41:57: Genau!

00:41:58: Insgesamt war ich schon zehn Monate krankgeschrieben, also ich war im Krankenstand schon zehn monatelang letztes Jahr und dann nach der Reha bin ich dann quasi drei Monate später arbeiten gegangen.

00:42:10: Also ich habe mir auch nach der reha drei Monate noch Zeit genommen weil ich dann irgendwie die Reha verarbeiten musste durch diese Kochen tatsächlich nicht das.

00:42:19: ich hab dann wie meine eigene Reha gemacht Ich war dann viel wandern hier in Bayern wirklich so ein bisschen mich wiedergesucht und meine Routinen wiederentwickelt und aufgebaut.

00:42:28: Und genau, jetzt bin ich eigentlich wieder voll im Leben drin und bin da sehr zufrieden.

00:42:33: damit muss ich sagen.

00:42:35: Hast du denn in der ganzen Zeit auch psychologische Unterstützung an Anspruch genommen?

00:42:40: Genau also ich hatte zum Glück meine Psychotherapeutin schon vor der Diagnose durch lange lange Wartezeit für mich gefunden weil ich wollte noch paar andere Dinge verarbeiten aus der Kindheit und aus dem Jugend Und so ein bisschen auch diese Balkan-Kultur für mich neu einordnen, weil das einfach mit Identitäten einfach nochmal anders ist.

00:43:01: Wenn man mit einer anderen Kultur in Deutschland aufgewachsen ist und da war ich dann eigentlich ganz froh, weil es hat dann gut gepasst.

00:43:08: Da hat sie mich dann auch während der Diagnose gut begleitet.

00:43:11: also ich konnte das wirklich von Anfang bis jetzt bei ihr Ansprechverarbeiten Und es war wirklich gut.

00:43:19: Also dafür, ich glaube hätte ich sie nicht gehabt also meine Therapeuten da wäre ich weiß ich nicht wie ich jetzt stehen würde.

00:43:26: Ich finde das total spannend.

00:43:27: was du ihm gesagt hast hat ja nichts mit deiner Brustkrebsgeschichte zu tun aber Du bist auch in Deutschland geboren oder?

00:43:34: Genau, genau so.

00:43:35: Nürnberg geboren und aufgewachsen habe irgendwie immer so ein Teil von einer anderen Kultur auch in mir getragen.

00:43:42: Das heißt dass dich das schon als Kind auch so belastet hat Das Gefühl hattest du müsst es das aufarbeiten ja?

00:43:51: Genau, also ich glaube da spreche nicht nur für mich sondern auch ganz viele andere.

00:43:56: Ich sehe sie auch bei meinen Familienmitgliedern und auch Freundinnen oder Bekannten im Außen dass wir wirklich die ähnliche Verhaltensmuster haben und eben durch diese Ja wie eigentlich Nachkriegskinder sind Also unsere Eltern eigentlich Kriegskinders waren durch diesen Jugoslawien-Krieg damals Und durch diese Flucht nach Deutschland haben wir da eigentlich eine ganz schön, wie soll ich sagen?

00:44:21: Ja so ein verrücktes Leben hat.

00:44:24: Ich weiß nicht.

00:44:25: also man lebt wirklich.

00:44:26: Man soll sich ganz stark integrieren in Deutschland und die deutsche Kultur aufnehmen und nicht auffallen als Ausländer in Anführungsstrichen.

00:44:34: Das war ganz wichtig für die Balkaner weiss ich noch Und es hat dann schon was mit einem gemacht, weil man ja auch mit der deutschen Kultur aufgewachsen ist.

00:44:41: Aber wenn man zu Besuch bei den Großeltern in Dossien war, hat man sich oft als Deutscher gefühlt und beleidigt wurde fast schon.

00:44:54: Es war immer so eine Identitätskrise irgendwie und das hat sich dann schon im erwachsenen Alter ein bisschen hingezogen.

00:45:00: aber mittlerweile kann ich sagen dass ich mir jetzt einfach das schönste rauspicke von beiden Kulturen Einfach authentisch lebe und wir genau als.

00:45:09: es hat mich beides gepflegt.

00:45:11: Und das ist eigentlich schön und auch ein Privileg irgendwo, auch wenn's eben nicht immer einfach war sag ich jetzt mal.

00:45:18: Naja aber andererseits kann man das ja auch total verstehen, wenn man versucht sich da reinzufüllen was deine Eltern erlebt haben müssen.

00:45:24: also ich stelle mir das total schwer vor seine Heimat zu verlassen in ein fremdes Land zu kommen alles neu zu lernen sich dazu integrieren dann dort Kinder zu bekommen und das ganze nicht weiterzugeben, ich meine das ist ja ein Trauma was deine Eltern da erlebt haben.

00:45:41: Genau also voll!

00:45:42: Also ich finde es auch total bewundernswert wie sie trotzdem noch lachend und mit voller Lebensfreude dastehen und auch mit meinen Diagnosen da einfach nochmal ganz anders mitwachsen durften habe ich das Gefühl... Weil ich ja so offen damit umgegangen bin.

00:46:00: Und das ist auch ein Teil der Bikern-Community, sowas erzählt man nicht so oft und das gehört sich nicht.

00:46:08: Man darf es nicht sein Leid oder seine Schwäche nach außen zeigen.

00:46:12: Das was ich mache, ist ultra verletzlich eigentlich mich in meiner Verletzlichkeit und meiner Echtheit zu zeigen.

00:46:21: Und dessen Sachen durfte meine Familie glaube ich durch mich lernen.

00:46:28: authentisch bleiben und lass sie ihren Weg gehen, weil die macht es schon sichtig irgendwie.

00:46:33: Weil wir lernen ja auch was draus.

00:46:34: also die konnten glaube ich durch mich auf viel heilen.

00:46:38: Naja und jetzt erklärt sich für mich zumindest das warum deine Mutter über ihre eigene Erkrankung nicht mit dir gesprochen hat?

00:46:44: Weil das wäre in meiner Familie jetzt undenkbar gewesen dass meine Mutter irgendeine schwere Erkrankung gehabt hätte und ich wüsste davon nichts auch wenn das jetzt gewesen wär als ich noch klein war.

00:46:55: aber

00:46:55: so schließt sich da irgendwie der Kreis.

00:46:58: Irgendwie ist es total schön, weil du ja deinen Eltern vielleicht auch ein Stück weit beibringst.

00:47:03: Schwäche zuzulassen und schwäche zu zeigen und man wird verletzlicher schon klar aber das ist ja auch irgendwie was menschlich ist finde ich.

00:47:12: Ja, das finde ich auch dass dieses Verletzung zeigen, dass menschliche hier ja irgendwie oder diese Beziehung dann auch irgendwo

00:47:20: tiefer werden kann ne?

00:47:22: Genau finde ich auf der Oberflächlichkeit bleibt und nur in diesem nie nur den schönen Schein waren, dann kann ja da auch keine Tiefgründigkeit oder Verbindung stattfinden.

00:47:33: Dann können erst recht nur Fake-Bezungen wie ich das so gerne sagen einfach entstehen und nicht wirklich ne Echtheit.

00:47:40: Genau deswegen bin ich dabei

00:47:43: gewesen.".

00:47:44: Aber da zeigt sich wieder dass man schwere Zeiten immer von zwei Seiten betrachten kann?

00:47:49: Ich meine natürlich ist es total dramatisch und furchtbar traurig so was durchmachen musstest.

00:47:57: Aber auf der anderen Seite hast du wahrscheinlich für dich und für deine Familie ganz schön viel Raum geöffnet?

00:48:05: Ja, doch auf jeden Fall!

00:48:07: Und davon bin ich eben trotzdem echt dankbar für diese schweren Krankheiten aber die dann irgendwie auch ganz andere Türen geöffnete hat und auch eben neue Verbindungen oder alte Neuverbindungen stattfinden lassen konnte.

00:48:20: also Ich bin jetzt auch mit meinen Eltern zum Beispiel so offen, also wir reden so offen über Gott und die Welt und alles Mögliche.

00:48:29: Und es ist so heilsam und liebevoll, weil das merke ich eben bei anderen Freunden oder Bekannten, dass sie das nicht vielleicht so mit ihren Balkan-Eltern machen können.

00:48:39: Dafür bin ich dann möglich dankbar, dass ich das mittlerweile so gut machen kann.

00:48:44: Dass die offen dafür sind – das ist ja auch nicht immer selbstverständlich!

00:48:48: Ja, ich meine die haben auch echt viel erlebt ja auch mit ihrem Kind.

00:48:51: also das bringt es wahrscheinlich dann mit sich.

00:48:56: Das heißt auch du hast wie viele Frauen die ich im Podcast schon hatte in dieser Zeit eine krasse Persönlichkeitsentwicklung durchgemacht.

00:49:09: Ich bin ja auch total... in diesen ganzen Büchern und Persönlichkeitsseminaren.

00:49:14: Also ich liebe Bücher über Persönlichkeitentwicklung, über Psychologie oder auch einfach über Spiritualität.

00:49:20: also ich habe für mich meine ... Spiritualität irgendwo entdeckt und versuche mein ... Meine Seelenaufgabe irgendwie zu finden, zu spüren und einfach so... Zu erledigen.

00:49:30: irgendwie solange ich halt auf dieser Welt bin.

00:49:32: Ich sehe das Leben noch mal ganz anders und ich weiß dass es zerbrechlicher ist und ich weiss dass das ganz anders ... laufen kann und nicht immer nur schön und materialistisch.

00:49:43: Und irgendwie mit seinem Ego, sondern das kann auch ganz schnell wieder anders laufen.

00:49:47: ich glaube dass ist mir sehr bewusst geworden.

00:49:52: Lebst du anders?

00:49:52: Würdest du sagen du lebst jetzt intensiver oder bewusster oder nimmst dir viele Dinge nicht mehr so zu Herzen

00:50:02: also... Ich glaube, dass mit dem zu Herzen nehmendes da bin ich noch am üben.

00:50:05: Dass sich mir Dinge nicht so zu gut nehmen aber... ...ich bin mutiger geworden und ehrlicher.

00:50:10: also ich setz auch Grenzen enden.

00:50:12: Also ich habe ja nie irgendwie gewusst das ich überhaupt Grenzen empfinde und ich empfande sie sehr gut.

00:50:17: Merke ich durch meine Persönlichkeitsentwicklung und setze sie auch und ich ernähre mich anders.

00:50:22: Ich lebe viel authentischer und ich wähle auch viel weiser die Menschen, die ich in meine Nähe lasse.

00:50:30: Also ich wähle viel weiser ob ich jemanden nah an mich ranlass irgendwie weil ich das Gefühl habe dass nicht jeder ist verdient mit meiner Art oder mit meiner Ehrlichkeit auch zu leben.

00:50:44: also weil es ja viele auch gestört hat wo ich dann angefangen hab Grenzen zu setzen.

00:50:48: Ich habe mich entdeckt wenn du Grenzen setzt und dieser Person vielleicht nicht mehr so dienst wie sie es gewohnt war und sieht dich auf einmal nicht mehr gerne mag Vielleicht war das dann doch nicht mehr die Person für dich in deinem Leben und... Das sind halt eben so Dinge, die ich für mich jetzt anders mache.

00:51:04: Und genau!

00:51:05: Ich bin einfach viel freier geworden und habe einfach eine Bewusstsein über meine Dunkelheit und über mein Licht.

00:51:13: Also ich weiß dass ich beide Seiten innerlich trage und ja, das Beste einfach draus mach jetzt.

00:51:21: Hast du trotzdem auch Angst?

00:51:23: Angst davor, dass dein Körper vielleicht nochmal so eine Krebstherapie erleben muss.

00:51:31: Ja also ganz klar ja da habe ich tatsächlich heute sogar in meinem Tagebuch über eine Angst geschrieben weil ich schreibe auch jeden Tag in mein Tagebuch meine Gedanken auf und da war heut wieder so ne Angst über was es wenn dein Körper erneut erkrankt.

00:51:45: was ist denn jetzt gerade im Moment?

00:51:47: irgend Zelle meint, sie müsste sich jetzt bösartig entwickeln.

00:51:51: Also es sind solche Gedanken die da... Sich manchmal in einen Gedankenkarussell verfangen.

00:51:57: aber ich versuch das dann einfach aufzuschreiben wahrzunehmen und einfach auch los zu lassen weil diese Angst kann ich jetzt gerade überhaupt nicht... Die dient mir ja gar nicht oder ich... Kann es nicht voraus sehen?

00:52:10: Und ich gehe einfach regelmäßig zu meinen Nachsorgen und versuche einfach mit einem guten Lebensstil das Beste jetzt einfach für mich zu machen und eben mit dieser kleinen Angst an Hand in Hand zu lieben.

00:52:22: Also ist deine Strategie dann, das aufzuschreiben und es damit loszulassen?

00:52:26: Genau genau also wahrzunehmen und loszulesen.

00:52:29: Das ist so für mich meine Strategie geworden.

00:52:31: Ja Im Grunde ist es ja so dass dein Körper dir bei der ersten Erkrankung sehr deutlich gezeigt hat.

00:52:38: Dass da was nicht stimmt Hat ihr deutliche Signale gesendet hat eine Weile gedauert bis du die Ursache gefunden hast aber beim zweiten mal als du an Brustkrebs erkrankt bist, da gab es ja gar keine Anzeichen die du hättest wahrnehmen können oder?

00:52:52: Genau und deswegen war glaub ich für mich dieser Krebs der Schlimmeren weil er hinterlüstiger war.

00:52:58: Weil das hier eigentlich ein vertrautes Ding in meiner Brust war und auf einmal böse wurde.

00:53:04: und ich glaube deswegen hatte ich jetzt wirklich einen Jahr lang ganz stark mit meinem Vertrauen mit meiner selbstliebe auch zu kämpfen weil ich habe mich oft auch irgendwo.

00:53:18: Es finde ich ein starkes Wort aber ich mochte mich nicht gern, weil ich mich mir nicht vertrauen konnte.

00:53:22: also ich konnte meinem körper nicht vertrauen ich hab ihn oft ein bisschen... beschimpft sage ich mal und einfach auch ich war es ganz schön sauer auf mich in meinen Körper.

00:53:32: Und das ist jetzt aber besser?

00:53:34: Ja doch also ich übe mich wirklich sehr drin einfach sanfter zu sein Mir selber irgendwo wieder mein Vertrauen zu geben und einfach wirklich von Tag zu Tag im Chion jetzt zu leben.

00:53:46: Und diesen Weg jetzt einfach zu genießen nicht irgendwie mehr viel zu planen wie ich damals gemacht habe, weil sich aber viel geplant und deswegen war ich dann glaube ich letztes Jahr so verletzt und wütend, weil die ganzen Pläne überhaupt nicht stattgefunden haben und alles eigentlich anders ließ jetzt.

00:54:04: Also bist du sanfter mit dir selbst?

00:54:06: Ja eine Sampfteilte hab ich entwickelt.

00:54:09: Das ist auch gut, weil das mit der Baikana-Mentalität hat man ja eher als Frau auch so eine temperamentvolle bisschen maskuline Art.

00:54:19: Und es versuche ich gerade wirklich mit so einer Samfheit auszulockern und zu arbeiten.

00:54:26: Ja, das glaube ich.

00:54:28: Spannend deine Geschichte.

00:54:30: also ich danke dir auf jeden Fall dass du das hier mit uns geteilt hast.

00:54:34: Gibt es zum Ende unserer Folge noch etwas, was du der ein oder anderen Hörerin oder dem einen oder anderen Höhrer mitgeben möchtest?

00:54:43: Also ich hätte einen Zitat, das ich mitgeben würde.

00:54:46: Super

00:54:46: gerne!

00:54:48: Also das ist einmal Lieblingszitat und zwar ihr tiefer die Dunkelheit des Du heller das Licht.

00:54:55: beides zu sehen, darin besteht die wahre Kunst des Lebens.

00:55:01: Schön.

00:55:04: Wenn du liebe Höreren selbst an Krebs erkrankt bist oder warst und dir wünschst dich und deinen Körper einmal ganz bewusst mit meiner Kamera festzuhalten, dann findest du auf meiner Website alle Informationen zu meinen schönen und starken Fotoshootings.

00:55:18: Du kannst ein Einzel-Shooting buchen, aber auch an einem meiner schönen & starken Gruppenschutungs teilnehmen.

00:55:23: Dort treffen sich drei bis fünf Frauen unter lebendes Shooting gemeinsam!

00:55:27: Die aktuellen Termine und alle Informationen zur Anmeldung findest Du auf meiner Webseite.

00:55:31: den Link pack ich Dir natürlich in die Show Notes.

00:55:35: Ich danke dir sehr fürs Zuhören und wünsche dir, liebe Eilo von Herzen alles Gute.

00:55:41: Vielen Dank, Franziska!

00:55:41: Und Danke für's

00:55:42: zuhören!

00:55:44: Ich hoffe sehr dass auch diese Folge für dich wertvoll war und du einige Dinge für dich selbst mitnehmen konntest.

00:55:50: Auf www.franciskagünter-fotografie.de findest Du mehr über mich und meine Arbeit.

00:55:56: Informiere Dich gerne zu schön und stark.

00:55:58: ein Fotoprojekt Für Frauen Mit oder nach einer Krebserkrankung Den schön und stark Einzelshootings, dem Podcast Lebe Selbstvoll und weitere Projekte Die Frauen auf ihrem Weg stärken.

00:56:10: Teile gerne diese Folge mit deiner Familie und deinen Freunden und hilf so dabei den Podcast Lebeselbst voll weiter in die Welt zu tragen!

00:56:18: Lass mir auch supergerne fünf Sterne da und teile deine Gedanken und Erfahrungen zum Thema auf Instagram et Franziska Günther Fotografie mit mir.

00:56:26: Ich wünsche dir alles

00:56:27: Liebe,

00:56:28: Lebe selbstvoll, deine Franziska.

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